Raum für
Forschung

Zwei Gänse und Küken in der Wiese
(c)Hannah Assil
Eine Rangerin sieht durch ein Fernglas.
(c)Reinhard Thaller

Freilandlabor
Nationalpark

Forschung ohne Grenzen

Ihre weitgehend natürliche Entwicklung macht Nationalparks zu begehrten Forschungsräumen. Entsprechend groß ist das Spektrum der durchgeführten wissenschaftlichen Projekte: Es reicht vom Langzeitmonitoring von Ökosystemen über Bestandsaufnahmen der heimischen Flora und Fauna bis zur Untersuchung spannender ökologischer und sozialer Entwicklungen. Forschung ist dabei nie Selbstzweck: Gewonnene Einsichten dienen der Optimierung von Gebietskenntnissen und der Erfüllung von Aufgaben im Einklang mit Schutzzielen, gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien der IUCN.

Ein Mann sitzt auf einem Felsen und sieht in die Ferne auf Berge.
(c) Stefan Leitner
testalternative
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Forschung
unter einem Dach

Vernetzung schafft Wissen

Von der Endemitenforschung bis zur Fledermauserhebung, von der pflanzensoziologischen Untersuchung bis zum Graugans-Monitoring, von sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studien bis zur umweltpädagogischen Veröffentlichung:

Seit 2014 ist der Wissensschatz der österreichischen Nationalparks über die Metadatenplattform parcs.at zugänglich. Über 1.300 Einträge nationalparkbezogener Themen sind mittlerweile über dieses Portal abrufbar. Das inhaltliche Spektrum reicht von Geodaten über Berichte zu Gletschermessprojekten und Bestandsaufnahmen bis zu Tätigkeitsberichten der Nationalparkverwaltungen.

Ein Fisch schwimmt im Wasser
(c)Grotensohn
Ein Mikroskop mit einer Wanze zum Ansehen.
(c)Sebastian Freiler

Podcast "Unser Naturerbe"
Episode 3: Forschung

In dieser Episode stellen wir einen der grundlegenden Arbeitsbereiche von Nationalparks vor: die Forschung und welche Funktion sie für die Nationalparks erfüllt.
Florian Jurgeit erzählt über seinen Arbeitsalltag als Forschungsmitarbeiter im Nationalpark Hohe Tauern Tirol und Leiter der Nationalpark-übergreifenden Arbeitsgruppe Forschung. Die Auswirkungen der Klimakrise sind in den alpinen Regionen besonders stark spürbar. Ein Langzeitmonitoring-Projekt im hochalpinen Gebiet des Nationalparks erfasst seit 2016 Veränderungen im Ökosystem. Dabei wurde festgestellt, dass die Gletscher in Masse und Ausdehnung zurückgehen. Die Veränderungen im Klima bringen aber auch noch viele andere Folgen mit sich und für Besucher:innen ergeben sich neue Risiken.

Alexander Maringer, Leiter des Fachbereichs Naturschutz und Forschung im Nationalpark Gesäuse, erzählt, was den Nationalpark zu einem Hotspot für Endemiten macht und wie man etwas entdecken kann, ohne genau zu wissen, was man sucht. Wie viel wissen wir eigentlich über die wilden Nationalpark-Bewohner? Alexander Maringer nimmt uns mit auf einen kleinen philosophischen Exkurs darüber, wie es dem Menschen damit geht, der Natur in den Nationalparks das Ruder zu überlassen. Und erklärt, was der dynamische Naturschutz ist und wie er den statischen ergänzt.

Gemeinsam schützen
gemeinsam forschen

Noch mehr Forschung

Als wesentliche Nationalpark- und Naturschutzaufgabe bildet Forschung einen essenziellen Schwerpunkt im Tätigkeitsbereich von Großschutzgebieten. Durch Projekte des Dachverbandes wird der Austausch und die Zusammenarbeit auf nationaler sowie internationaler Ebene noch weiter gestärkt und damit kontinuierlich das Wissen über unsere einzigartige Natur ausgebaut.

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Nationalpark Ranger:innen

Einsatz im Dienste der Natur: Unsere Nationalpark Ranger:innen sind leidenschaftliche Botschafter:innen des Natur- und Artenschutzes.

Einsatz für die Natur

Als Inspirationsquelle, Forschungsgebiet und Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement eröffnen die österreichischen Nationalparks vielfältige Möglichkeiten, Natur zu erfahren.

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