selbstverständlich
außergewöhnlich

Vogelflug im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel.
(c)Sebastian Freiler
Leute wandern auf einem Felsen in den Bergen
(c)M. Steinthaler
Herzlich Willkommen

Wir geben Natur
Zeit und Raum

Vom Steppensee bis zum Hochgebirge, von der Waldwildnis bis zur Au, vom tosenden Fluss bis zum sanften Tal: Als international anerkannte Schutzgebiete wahren die sechs österreichischen Nationalparks Landschaften von wilder Schönheit und enormen Artenreichtum – damit wir auch morgen noch Naturwundern begegnen können.

Ein Fluss mit Pfanzen und Bäumen
(c)Kovacs
Berge im Nationalpark Kalkalpen
(c)Erich Mayrhofer

Was ist ein Nationalpark?

Als international anerkannte Schutzgebiete zählen Nationalparks zu den ökologisch wertvollsten Naturräumen eines Landes. Naturschutz und Arterhalt genießen hier oberste Priorität und sorgen für eine weitgehend ungestörte Entfaltung der charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt. Hier darf Natur ganz Natur sein. Denn der Verzicht auf jede wirtschaftliche Nutzung auf mindestens 75 % der Fläche ist Voraussetzung für die Errichtung eines Nationalparks.
In ihrem Anspruch, Unberührtes erfahrbar zu machen, sind Nationalparks außerdem kostbare Erholungs-, Bildungs- und Forschungsräume.

Ein Mann sitzt auf einem Felsen und sieht auf einen Fluss. Um ihn befinden sich Berge.
(c)Stefan Leitner

Die frei fließende Enns mitten im Nationalpark Gesäuse.

Zwei Menschen gehen am Ufer der Donau.
(c)Stefan Leitner

Die Donau mit ihren Seitenarmen im Nationalpark Donau-Auen

Menschen wandern abends auf einen Berg.
(c)Stefan Leitner

Wilder Wald, wohin man blickt im Nationalpark Kalkalpen

Menschen gehen auf einem Weg in einer Steppenlandschaft.
(c)Stefan Leitner

Weites Land im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel

Drei Menschen stehen vor einem Gletscher.
(c)Stefan Leitner

Auf Tuchfühlung mit den imposanten Gletschern im Nationalpark Hohe Tauern.

Ein Fluss im Wald mit Nebel.
(c)Stefan Leitner

Die Thaya im Nationalpark Thayatal

Nationalparks Austria

7. Forschungs-
Symposium

Forschung in und über Schutzgebiete spielt nicht nur für die österreichischen Nationalparks eine wichtige Rolle, sondern dient neben ihrem gesellschaftlichen Wert weltweit auch als wichtige Stütze für das Management von Naturschutzgebieten. Um den Austausch und die internationale Vernetzung in diesem Bereich zu fördern, wurde im Jahr 1996 das Forschungssymposium ins Leben gerufen.
Gerade laufen die Planungen wieder auf Hochtouren. Denn vom 7. bis zum 9. September 2022 soll die wissenschaftliche Konferenz erstmals in Wien stattfinden.

Bäume
(c)Claudia Ebner
Eine Nationalpark Rangerin sieht durch ein Fernglas.
(c)Reinhard Thaller
Berge und Wald
(c)Sieghartsleitner
Ein Bach in den Bergen
(c)Erich Mayrhofer

Nationalpark Kalkalpen

Waldmeer und Wasserschloss: Vor der Naturkulisse des Sengsen- und Reichraminger Hintergebirges schützt der Nationalpark Kalkalpen die größte Waldwildnis Österreichs. Entlang verborgener Schluchten und unberührter Bergbäche kann die grüne Pracht sein, was sie immer schon war: ein stilles und doch vielstimmiges Wunderwerk der Natur.

Ein Bach in den Bergen
(c)Erich Mayrhofer

Große Schlucht

Die Große Schlucht im Reichraminger Hintergebirge erzählt von den Kräften der Natur: Denn ihre Existenz verdankt sie der Beharrlichkeit des Wassers.

Ein See in den Bergen und viele Bäume und Wiesenflächen
(c)Sieghartsleitner

Feichtaualm und Feichtau Seen

Eldorado für Ruhesuchende: Mit ihren kristallklaren Seen garantiert die von Bergwald umrahmte Feichtaualm eine Auszeit vom Alltag.

Auf einer Brücke im Nationalpark sind Besucher und sehen sich Informationen an
(c)NPK

Almen am Hengstpass

Vom Fels zur Kultur: Auf den Almen am Hengstpass im Süden des Nationalpark Kalkalpen begegnet man einer wunderbaren Artenvielfalt.

Viele Bäume im Wald
(c)Zsolt Kudich
(c)Kern

Nationalpark Donau-Auen

Grüne Wildnis am großen Strom: Zwischen den europäischen Metropolen Wien und Bratislava wahrt der Nationalpark Donau-Auen die letzte große Flussauenlandschaft Mitteleuropas. Die hier noch frei fließende Donau ist Lebensader und dynamisch-gestaltende Kraft, die eine Fülle von Lebensräumen für selten gewordene Arten formt.

Ein Schloss zum Besuchen
(c)Kern

Schlossinsel

Das Auerlebnisgelände des schlossORTH Nationalpark-Zentrum sorgt für authentische Begegnung mit Flora, Fauna und Lebensräumen der Donau-Auen.

(c)Kern

Orther Auen

Wandlungsreiche Natur: Ein Besuch der Orther Auen und Inseln macht die Gestaltungskraft der Donau spür- und erfahrbar.

Ein Ausblick auf den Fluss
(c)Kovacs

Blick vom Braunsberg

Ein herrliches 360°-Panorama über Auengebiet und Marchfeld eröffnet die Hochfläche des Braunsbergs. Dabei kann der Blick bis zum slowakischen Bratislava streifen.

Fluss und Wald von
(c)Grühbaum
Sonnenaufgang über dem Fluss
(c)Popp Hackner

Nationalpark Thayatal

Green Canyon der Samtpfoten: Zusammen mit dem Národni Park Podyjí schützt der Nationalpark Thayatal eine der schönsten und artenreichsten Tallandschaften Europas. Mit seiner Waldwildnis und idyllischen Flusslandschaft bietet das Schutzgebiet unter anderem Lebensraum für die Europäische Wildkatze, die lange aus Österreich verschwunden schien.

Fluss und Wald von oben
(c)bild-it

Überstieg

Der Aussichtspunkt am Überstieg offenbart die landschaftsformende Kraft der Thaya und bietet einen traumhaften Ausblick aufs Nationalparkgebiet.

Die Stadt Hardegg von oben.
(c)Claudia Ebner

Hennerweg

Der 1,8 km lange, familien- und kinderwagentaugliche Themenweg eignet sich hervorragend, um den Nationalpark bequem zu erwandern und seine Vielfalt an Waldgesellschaften kennenzulernen.

Fluss
(c)M. Graf

Kajabachtal

Eine Erkundung des urtümlichen Kajabachtals ermöglicht spannende Begegnungen mit seltenen Arten wie Edelkrebs, Schwarzstorch und Mäusebussard.

Wiese mit blühenden Blumen und Wasser
(c)Rupert Kogler

Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel

So gut, so weit: Am Ostrand der Alpen und Westrand der Pannonischen Tiefebene gelegen, schützt der Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel einen Grenzraum von enormer Artenvielfalt. Für abertausende Vögel ist der einzige Steppen-Nationalpark Österreichs aber vor allem wertvolles Brutgebiet oder unverzichtbarer Rastplatz.

Aussichtsturm
(c)Sebastian Freiler

Aussichtsturm am Sandeck

Der wiedererrichtete Grenzturm am Sandeck bietet atemberaubende Aussichten auf den mächtigen Schilfgürtel der Naturzone im Nationalpark.

Ein See mit Pflanzen im Wasser
(c)AL Archiv NP Neusiedler See

Vom Seedamm zu den Stinkerseen

Einmal „Hölle“ und zurück: Am Weg zu den Lacken des Oberen und Unteren Stinkersees begegnet man einem Mosaik aus Biotopen.

Vögel auf einer Wiese
(c)Archiv NPNSS Klaus Schneider

Großtrappenbalz im Waasen-Hanság

Highlight für Birdwatcher: Die eindrucksvolle Balz der Großtrappen kann von Anfang April bis Mitte Mai im Niedermoorgebiet Waasen-Hanság beobachtet werden.

Wildwasser mit Felsen und Bäumen
(c)Stefan Leitner
Berge im Sonnenschein
(c)Andreas Hollinger

Nationalpark Gesäuse

Steiler Fels und wildes Wasser: Geprägt von der ungebremst-tosenden Enns und den Kalkbergen der Reichenstein-, Buchstein- und Hochtorgruppe birgt der Nationalpark Gesäuse eine unnahbare Landschaft und einen besonderen Reichtum an Pflanzen-, Insekten- und Spinnentierarten. Damit hütet das Schutzgebiet einzigartige Schätze unseres Naturerbes.

Berge
(c)Johannes Poetscher

Planspitze

Der Berg der Gegensätze bringt die Widersprüche des Gesäuses auf den Punkt und lässt die faszinierende Kulisse der Hochtorgruppe erleben.

Zwei Personen gehen einen Wanderweg im Wald hinauf
(c)Max Mauthner

Themenweg „Wilder John“

Der bei Familien besonders beliebte Erlebnispfad erzählt von der „Entfesselung“ des Johnsbaches und lädt zur Erkundung des revitalisierten Wildflusses ein.

Fluss und Berg in der Nacht
(c)Andreas Hollinger

Fotoschule Gesäuse

Imposanter Sternenhimmel, schroffe Naturschönheit und sichtbare Artenvielfalt machen das Gesäuse zum Hotspot für Naturfotografie.

Ein Bach mit Steinen in den Bergen
(c)Tobias Kaser
Ein großer Felsen und viele Steine
(c)Sebastian Hoehn

Nationalpark Hohe Tauern

Alpine Natur der Superlative: Von den Tallagen bis zu den Gipfelregionen der mächtigen Dreitausender bewahrt das älteste und größte Schutzgebiet Österreichs Lebensräume von enormer Artenvielfalt. Mit 342 Gletschern, dem international anerkannten Wildnisgebiet Sulzbachtäler und traditionsreichen Kulturlandschaften ist der Hochgebirgs-Nationalpark ein Natur-, Forschungs- und Erlebnisraum, der seinesgleichen sucht.

Leute wandern auf einem Felsen in den Bergen
(c)M. Steinthaler

Geotrail Heiligenblut

Tiefe Einblicke in die Gesteinswelt der Hohen Tauern und Traumaussichten übers Gipfelmeer der Dreitausender ermöglicht der Geotrail Heiligenblut.

Ein Schild mit Inforamtionen für Wanderer
(c)NPHT Rieder

Themenweg Rauriser Urwald

Tümpel, Moore, Lichtungen: Im Rauriser Urwald tauchen Gäste in die märchenhaft-artenreiche Welt eines naturbelassenen Bergsturzwaldes ein.

Gletscher
© Sebastian Höhn Photography

Gletscherweg Innergschlöss

Reise ins „ewige Eis“: Der Weg zum Schlatenkees verdeutlicht die landschaftsformende Kraft der Gletscher und die Auswirkungen des Klimawandels.

Naturerlebnis mit Mehrwert

Raum für
Forschung und Bildung

Nationalparks sind nicht nur Schutz- und Erlebnisräume, sondern auch Forschungslaboratorien und Hotspots naturbezogenen Wissens. Ob Langzeit-Monitoring, Wildkatzenerhebung, Graugans-Beobachtung oder Bildungsprojekte im Zeichen des Klimaschutzes: Unsere Nationalparks schaffen Fakten, vermitteln wertvolles Wissen und entfachen Leidenschaft für Natur.

Gefördert durch Bund sowie Europäischer Union.

Partner aus der Wirtschaft im Zuge der Kampagne #gemeinsamverändern:

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