Rangergeschichte

Neue Touren
für unsere Gäste

"Wir wollen quer durch alle Altersgruppen Begeisterung für die Natur wecken und damit die Wichtigkeit der Existenz von Schutzgebieten wie Nationalparks herausstreichen."
Die Natur ist für Nationalpark Ranger Heimo Emmerstorfer (Gesäuse) ein zweites Wohnzimmer. Ihre vielen Wunder nimmt er tagtäglich als kleine Geschenke entgegen. Sie sind sein Antrieb und seine Motivation, um sich intensiv für die Naturvermittlung und den Naturschutz einzusetzen.

Ranger
(c) Robert Maybach

Auf vertrauten Pfaden.

Siehst du die Gämse mit dem kleinen Kitz da drüben unter der Felswand? Das Jungtier ist erst ein paar Wochen alt, springt aber schon ausgelassen und verspielt über Altschnee-Felder ...

Wie alle österreichischen Nationalparks bietet auch der Nationalpark Gesäuse ein umfangreiches Bildungs- und Erlebnisprogramm für seine Gäste. Die Themen und die Zielgruppen sind dabei sehr breit gefächert. Wir wollen quer durch alle Altersgruppen Begeisterung für die Natur wecken und damit die Wichtigkeit der Existenz von Schutzgebieten wie Nationalparks herausstreichen.
Dass das nicht immer leicht ist, versteht sich von selbst, manchmal kommt es auch zu Diskussionen mit Nationalpark-Gegner:innen. Aber auch da muss man durch und wenn es gelingt, einen Skeptiker bzw. eine Skeptikerin mit Argumenten zu überzeugen, freut man sich umso mehr.

Zurück zu den Gämsen. Um so ein Spektakel im Rahmen einer Führung beobachten zu können, braucht es natürlich auch sehr viel Glück. Wir Nationalpark Ranger:innen sprechen dann immer von einem „Geschenk der Natur“, weil solche Erlebnisse nicht planbar sind.

Ein bisschen kann man aber schon auch nachhelfen – und zwar durch eine gute Vorbereitung und Tourenplanung. Da gibt es diese wunderschöne Felsformation für ein spektakuläres Foto und weiter vorne dieses idyllische Platzerl für eine gemütliche Jausenpause im lichten Bergwald. Weiter drüben lassen sich Tierspuren im Gelände entdecken. Und hier neben dem Weg hinter der Felskante gibt es ein top Aussichtsplatzerl, an dem jede:r Nichteingeweihte ahnungslos vorbeilaufen würde.

Ranger zeigt auf etwas in der Ferne
(c) Christian Scheucher

Neue Wege gehen.

Gute Gebietskenntnisse und das Wissen über besondere Plätze sind das A und O jeder Führung und deshalb sind einige von uns Ranger:innen auch in ihrer Freizeit oft im Nationalpark unterwegs, um sich auf „Gebietserkundung“ zu machen und sich Ideen und Anregungen für neue Touren oder als Ergänzung für bestehende Touren zu holen. So wird das Hobby zum Beruf gemacht und umgekehrt :)

In letzter Zeit häuften sich die Anfragen nach mehrtägigen Touren quer durch das Gesäuse. Was in unserem Nachbar-Nationalpark Kalkalpen ein Dauerbrenner ist, gab es aber im Gesäuse bis dato noch nicht. Die Höhenunterschiede sind hier größer als anderswo (die hohe Reliefenergie ist eine Besonderheit des Nationalparks) und die Distanzen zwischen den einzelnen Schutzhütten sind mitunter sehr lange.
Beflügelt von den wiederholten Anfragen machten wir uns also daran, eine mehrtägige Nationalpark-Durchquerung zu entwickeln. Und – so viel sei verraten – unsere „Gebietserkundungen“ im Rahmen der Vorbereitung und Planung haben sich ausgezahlt :)

 

Hier geht es zur Nationalpark Durchquerung 2-Tages Tour

Eine Almhütte in den Bergen
(c) Heimo Emmerstorfer

 
 

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Partner aus der Wirtschaft im Zuge der Kampagne #gemeinsamverändern:

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