Rangergeschichte

Journalisten-
betreuung

Nationalpark Rangerin Maria Mattersberger (Hohe Tauern) erzählt von ihren Erfahrungen bei Exkursionen mit der österreichischen Prominenz. Während ihrer Tätigkeiten im Nationalpark Hohe Tauern Tirol durfte sie bereits bei einigen besonderen Führungen mit dabei sein.

Rangerin mit Fernglas in der Hand
(c)NPHT Ramona Waldner

Mein Name ist Maria Mattersberger und seit 2010 darf ich meinen Traumberuf im Team des Nationalpark Hohe Tauern Tirol ausleben. Die Ausbildung zur Nationalpark Rangerin absolvierte ich im Jahr 2005 und war dann bis 2009 externe Rangerin.

Zu den Aufgaben einer Nationalpark Rangerin gehört es auch, hier und da mit Journalist:innen unterwegs zu sein und ihnen die schönsten Seiten des Nationalparks Hohe Tauern näher zu bringen. Pflanzen, Tiere, oder einfach die atemberaubende Bergwelt – sogar mich faszinieren diese Dinge aufs Neue. Die Begeisterung in den Augen der Journalist:innen oder TV-Teams sind jedes Mal wieder etwas ganz Besonderes. Das Ergebnis der manchmal langen und sehr aufregenden Tage dann in der Zeitung zu lesen bzw. im Fernseher zu sehen gibt mir dann immer so eine Art Bestätigung, dass die Aufregung sich ausgezahlt hat, mit den Journalist:innen im Nationalpark Hohe Tauern unterwegs zu sein.

Zwei Frauen auf einem Berg.
(c)NPHT Simon Zeiner
Zwei Frauen schauen mit Ferngläsern in die Ferne.
(c)NPHT Sandra Gutternig

Unterwegs mit österreichischer Prominenz

So kann es auch manchmal der Fall sein, dass ein bekanntes Gesicht vom Fernsehen bei uns zu Besuch ist und ich diese durch die faszinierende Welt des Nationalpark Hohe Tauern führen darf. So erinnere ich mich beispielsweise gerne an die Dreharbeiten mit Harry Prünster oder Marlies Raich zurück. Obwohl ich schon bei mehreren TV-Produktionen dabei sein durfte, bin ich trotzdem jedes Mal wieder nervös und aufgeregt bevor es losgeht. Der erste Eindruck der „Prominenz“ löst meist jede Spannung und es entwickelt sich sofort ein Gespräch auf Augenhöhe.

Mit der 4-fachen Slalom Weltcup-Siegerin Marlies Raich, im Rahmen der ORF3-Produktion „Land der Berge“, im Kalser Ködnitztal auf Wildtiersafari – ein Erlebnis welches ich so schnell bestimmt nicht mehr vergessen werde. Auf den Weg Richtung Stüdlhütte konnten wir damals 2 Steinböcke nur wenige Meter von uns entfernt beobachten. Gänsehaut am ganzen Körper. So nah bekommt man sie nur selten zu sehen.

Zwei Frauen auf einem Berg.
(c)NPHT Sandra Gutternig

Oder das eine mal, als ich zwei wunderbare Tage mit Harry Prünster unterwegs war, um die Serie „Harrys schönste Zeit“ zu drehen. Von den Umbalfällen in Prägraten am Großvenediger bis zur Gottschaunalm hoch über Virgen – Harry hat es bei uns gefallen und es freut mich jedes Mal aufs Neue, die Begeisterung der Menschen zu sehen, wenn sie im Nationalpark Hohe Tauern unterwegs sind. Es spielt dabei keine Rolle ob „bekannter Fernsehstar“ oder normaler Gast, Erwachsener oder Kind, Universitätsprofessor:in oder Bauarbeiter:in. In der Natur und auf über 2.000 Metern Seehöhe spielt das alles keine Rolle mehr.

Daher kann ich den heurigen Sommer kaum erwarten, um wieder Menschen allen Alters und Gesellschaftsschichten unsere wunderbare Heimat zu zeigen.

 

Text: Maria Mattersberger

Zwei Frauen auf einem Berg.
(c)NPHT Sandra Gutternig

 
 

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