Nationalparks Austria

Forschung
unter freiem Himmel

Der Dachverband Nationalparks Austria fördert mit seinem Forschungsstipendium Master-, Diplom- und PhD-Arbeiten rund um das Thema "Biodiversität und Prozessschutz".

(c)NPA

Orth an der Donau, 04.02.2019

Auf einer Fläche von 2.380 Quadratkilometern bewahren die sechs österreichischen Nationalparks atemberaubende Naturlandschaften. Diese Landschaften sind nicht nur für uns Menschen als Erholungsgebiete und Inspirationsquelle bedeutend, sondern auch für die Wissenschaft nehmen sie eine zentrale Rolle ein. Denn die Nationalparks bewahren weitestgehend unbeeinflusste und großflächige Naturräume, die gerade für die Forschung Rahmenbedingungen schaffen, die sonst kaum mehr in Österreich vorhanden sind. Wo sonst findet man unberührte Wälder, dynamische Flusslandschaften oder eine derartige Artenvielfalt? Durch den Einsatz von gezielten Maßnahmen in der Bewahrungszone schaffen sie zudem wichtige Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Biodiversität und Prozessschutz prägen damit die Arbeit der österreichischen Nationalparks im Bereich des Naturraummanagements. Diese Ansätze sollen durch das Nationalparks Austria Forschungsstipendium genauer betrachtet werden.

Frau Bundesministerin Elisabeth Köstinger zum Vorhaben: „Wir wollen die junge Generation motivieren, sich mit dem nationalen Naturerbe zu beschäftigen und mehr Wissen über diese Naturschätze zu generieren. Nur wer sich des Werts der unberührten Natur bewusst ist und ihn zu schätzen weiß, kann diese auch nachhaltig schützen“.

Nationalparks vergeben Stipendien

Mit dem Forschungsstipendium wollen die Nationalparks Austria junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermuntern, spannenden Fragestellungen zu den vielfältigen Lebensräumen auf den Grund zu gehen und gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser sechs außergewöhnlichen Schutzgebiete zu leisten. „Die Nationalparks sind für die Wissenschaft ein einzigartiges Freilandlabor. Mit diesen Stipendien wollen wir auch einen Anreize schaffen, dass sich Universitäten und Fachhochschulen mit naturschutzrelevanten Themen beschäftigen“, so Carl Manzano, Projektleiter der Öffentlichkeitsarbeit des Dachverbands Nationalparks Austria.

In der Vergangenheit gab es bereits sehr erfolgreiche Kooperationen mit Universitäten, die durch das Forschungsstipendium weiter gestärkt werden. Wichtig hierbei ist, dass nicht bereits fertige Arbeiten gewürdigt werden, sondern kreative Ansätze und innovative Forschungsfragen gesucht sind, die in Zusammenarbeit mit den Nationalparkverwaltungen bis zum Oktober 2020 umgesetzt und abgeschlossen werden.

Insgesamt werden neun Stipendien in Höhe von 1.500 € vergeben. Die Bewerbungsfrist endet mit dem 30.4.2019. Mehr Informationen und Teilnahmevorraussetzung unter:  www.nationalparksaustria.at/Forschungsstipendium2019.

Das Stipendium ist Teil des LE-Projektes „BEFIT“, welches mit Unterstützung von Bund und Europäischer Union durchgeführt wird

 

Text: Sarah Wendl

 
 

Gefördert durch Bund sowie Europäischer Union.

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