Burgenland zu Besuch
im Gesäuse

Gesäuse

Umweltbildung gehört zu den Kernaufgaben der Nationalparks. In den Nationalpark Partnerschulen haben Schulkinder die Möglichkeit sich intensiv mit 'ihrem' Nationalpark auseinanderzusetzen. Nun hat zum ersten Mal ein 'Nationalpark Austausch' stattgefunden.

Ein Wald auf dem Berg
(C) Lennart Horst
Eine Rangerin erklärt einer Gruppe junger Erwachsener den Umgang mit dem Mikroskop
(c) MS Illmitz

Die Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche spielen eine bedeutende Rolle in den Nationalparks. Die "Nationalparkschulen" sind Schulen aus der unmittelbaren Umgebung und nehmen eine besondere Position ein, da sie durch ihre Lage eng mit den entsprechenden Schutzgebieten verbunden sind. Dies ermöglicht den Schüler:innen, sich intensiv mit „ihrem“ Nationalpark auseinanderzusetzen und tiefe Einblicke in die einzigartigen Naturräume und ihre Besonderheiten zu erhalten.

Im Rahmen des Projekts "MILAN" fördert Nationalparks Austria Exkursionen und Ausflüge zu Nationalparks in anderen Regionen. Dadurch werden die Schüler:innen zu Botschafter:innen der Nationalpark-Idee, denn diese wird beim Besuch eines anderen Nationalparks noch stärker in den Fokus gerückt und die Gemeinsamkeiten sowie die Unterschiede der Schutzgebiete werden verdeutlicht.

Im Juni besuchte eine Klasse der burgenländischen MS Illmitz den Nationalpark Gesäuse in der Steiermark:

Projektwoche der 4.Klasse MS Illmitz im Nationalpark Gesäuse
Wir verbrachten vom 11.06. bis zum 15.06. unsere Projekttage im Nationalpark Gesäuse.

Am Sonntag, den 11.06., reisten wir an und machten am Nachmittag erstmals Bekanntschaft mit den Nationalparkrangerinnen beim Weidendom. Wir erforschten die Fauna und Flora in diesem Gebiet.

Am Montagvormittag beschäftigten wir uns mit dem Thema „Erlebnis Bergbach“. Wir marschierten zum Johnsbach und versuchten seine Wassertemperatur durch Waten zu erraten und überprüften unsere Angaben im Anschluss durch Temperaturmessungen. In der Folge kescherten wir unterschiedlichste Tiere und bestimmten diese mit Hilfe von Mikroskopen. Danach stellt jede Gruppe ein Tier vor und bauten dieses mit Naturmaterialien nach.
Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit dem ökologischen Fußabdruck und wir erfuhren einiges über den Auwald beim Themenweg „Lettmaierau“.

Der nächste Tag führte uns nach Spital am Pyhrn, wo wir uns die Ausstellung „Zwischen Himmel und Erde“ anschauten. Zuerst erfuhren wir wichtige Informationen über Gerlinde Kaltenbrunner, die als einzige Frau alle vierzehn Achttausender ohne zusätzlich mitgeführten Sauerstoff bestiegen hat. Danach sahen wir einen Film, der uns eine bisschen das Gefühl auf einem Achttausender erleben ließ. Im Anschluss machten wir uns mit einem Quiz-Heft durch die Ausstellung, bearbeiteten die einzelnen Fragen und erfuhren so sehr viel über das Besteigen von Gipfeln. Den Nachmittag verbrachten wir in Admont, wo wir auch die Kirche besichtigten.

Am Mittwoch hatten wir eine Einführung in die steirischen Landesforste und besuchten dann einen Wald im Nationalpark. Wir erfuhren viele Besonderheiten und Schwierigkeiten über Wälder im Nationalpark. Danach gingen wir zur Stelle der Rotwildfütterung und bekamen erzählt, wie diese abläuft. Am Nachmittag besuchten wir das Stift Admont mit seiner sehr beeindruckenden Bibliothek.

Zum Abschluss machten wir am Donnerstag noch einen Zwischenstopp beim KZ Mauthausen.


Wir konnten sehr lehreiche und interessante Tage im Nationalpark Gesäuse verbringen.

Liebe Grüße,

die SchülerInnen der 4. Klasse MS Illmitz

Fünf Kinder beim Abkühlen im Fluss, in kurzen Hose waten sie durch das klare Wasser
(c) MS Illmitz
Ein Kunstwerk aus Steinen und Ästen
(c) MS Illmitz

 
 

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