Tipp des Monats


© R. Polay

© R. Polay

Der "Gänsestrich"

Die Blässgans ist im Neusiedler See-Gebiet ein regelmäßiger Durchzügler und Wintergast. Die Art ist von November bis in den März vor allem an den klassischen Gänsestrich-Gewässern wie der Langen Lacke zu beobachten, die - Wasserführung vorausgesetzt - von mehreren tausend Blässgänsen als Schlafplatz genutzt wird.

SA 9. November
Exkursion: Der "Gänsestrich"
14 - 17 Uhr
TP: Informationszentrum
Der Zug der Gänse - die Rückkehr zum Schlafplatz (€ 16/€ 8)

SA 16. November
Exkursion: Der "Gänsestrich"
14 - 17 Uhr
TP: Informationszentrum
Der Zug der Gänse - die Rückkehr zum Schlafplatz (€ 16/€ 8)

SA 23. November
Exkursion: Der "Gänsestrich"
14 - 17 Uhr
TP: Informationszentrum
Der Zug der Gänse - die Rückkehr zum Schlafplatz (€ 16/€ 8)

Information und Anmeldung:
Informationszentrum Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel
Hauswiese, 7142 Illmitz, Tel.: 02175/3442, Fax: -4
e-mail: info@nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at


© Nationalpark Thayatal

© Nationalpark Thayatal

Nationalparkwandertag am Nationalfeiertag

Am 26. Oktober 1955 wurde in Österreich das Neutralitätsgesetz beschlossen. Seit 1965 wird dieser Tag als Nationalfeiertag begangen. Da der 26. Oktober gerne für Wanderungen genutzt wird, haben ihn die österreichischen Nationalparks zum Nationalparkwandertag erklärt.

Die Route führt uns diesmal im Nationalpark Thayatal auf dem Thayatalweg von Hardegg nach Merkersdorf, sie zählt zu den schönsten Touren im gesamten Nationalpark.
Fast die gesamte Stecke führt der Weg direkt am Fluss entlang. Dem kurvigen Verlauf des Flusses folgend, wandern wir durch bunte Wiesen und wild-romantische Wälder. Am Überstieg genießen wir den Ausblick auf die beiden Umlaufberge und versuchen den genauen Verlauf des Flusses zu enträtseln. Die Thaya umfließt hier fast einen gesamten Bergrücken, nur ein 100 Meter breites Felsband trennt die beiden Abschnitte des Flusses.

Über das enge Schluchttal des Kajabaches geht's hinauf zur Ruine Kaja, wo uns im Burghof unter der Linde eine Stärkung erwartet. Über den Radweg kehren wir zurück zum Nationalparkhaus.

Wann: Samstag 26. Oktober 2019, 10h - 14h

Treffpunkt: Nationalparkhaus
Dauer: 3 - 4 Std.
Kein Teilnahmebeitrag!
Keine Anmeldung notwendig!


Mehr Informationen zum Nationalpark Thayatal


(c) NP Donau-Auen

(c) NP Donau-Auen

Die Rotwildbrunft im Nationalpark Donau-Auen erleben

Noch gibt es warme, sonnendurchflutete Spätsommertage. Und dennoch - der Herbst bahnt sich an. Erste Blätter fallen, die Nacht bricht früher herein, über den Wiesen liegt morgens Nebel… Und die Auhirsche beginnen zu röhren. Dieses alljährliche, beeindruckende Naturschauspiel der mächtigsten Säugetiere im Nationalpark Donau-Auen können Gäste bei zwei speziellen saisonalen Programmen miterleben. Eine Anmeldung ist jeweils erforderlich!

Dem Rothirsch "losen" (Nachtwanderung)
Mindestalter 12 Jahre
Die Hirschbrunft lässt das Herz eines wahren Naturfreundes höher schlagen. Während des Jahres lebt der Rothirsch sehr verborgen im Auwald. Nur zur Paarungszeit ist sein Ruf weithin hörbar. Gemeinsam mit einem Förster "losen" (hören) Sie der Hirschbrunft im Tarnversteck hautnah zu. Im Schloss Eckartsau klingt die Tour bei Wildschinken und der einen oder anderen Anekdote aus einem Försterleben gemütlich aus.
Eine Wanderung teils abseits der Wege (Länge ca. 6-7 km) - bitte festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste, geräuscharme Outdoorkleidung tragen!

Termine:
MORGENDLICHER TERMIN: Samstag, 31. August, 5 Uhr (bereits ausgebucht)
Sonntag, 1. September, 18 Uhr (ausgebucht)
Donnerstag, 5. September, 18 Uhr
MORGENDLICHER TERMIN: Samstag, 8. September, 5 Uhr
Sonntag, 8. September, 18 Uhr
Donnerstag, 12. September, 18 Uhr
Sonntag, 15. September, 18 Uhr

Dauer ca. 4 Stunden, mind. 10 / max. 15 TeilnehmerInnen
pro Person € 28.-, Bezahlung vor Ort
Treffpunkt: Eckartsau, Schloss Eckartsau, vor der Nationalpark-Infostelle

Anmeldung:
Nationalpark-Infostelle Schloss Eckartsau
Tel. 02214/2335, infostelle.donauauen@bundesforste.at

Röhrende Hirsche im Wilden Wasserwald (Schiffsfahrt mit der Tschaike)
Führung für Erwachsene
Nur während der herbstlichen Paarungszeit hört man das typische Röhren des Rothirsches, des größten frei lebenden Wildtieres im mitteleuropäischen Raum. Hirschfell, Geweih, Klauen und Trittsiegel illustrieren seine Biologie und Ökologie und führen zum Thema Wildtier-Management im Nationalpark. Bei einer nächtlichen Ausfahrt auf der Donau mit der Tschaike (dem Nachbau eines historischen Donauschiffes) nähern wir uns vom Wasser aus den angestammten Brunftplätzen. Hier kann man, etwas Glück und passende Witterung vorausgesetzt, die klangvollen Rufe der Hirsche weithin hören.

Termine:
Freitag, 30. August, 18 Uhr
Freitag, 6. September, 18 Uhr

Dauer ca. 4 Stunden, mind. 12 / max. 25 TeilnehmerInnen
pro Person € 32.-
Treffpunkt: Orth/Donau, schlossORTH Nationalpark-Zentrum, Foyer

Anmeldung:
schlossORTH Nationalpark-Zentrum
Tel. 02212/3555, schlossorth@donauauen.at


Hinweis:
Beide Programme können abseits der Fixtermine auch für Gruppen bei Erreichung der erforderlichen Mindestteilnehmerzahl zu individuellen Terminen gebucht werden!
https://www.donauauen.at/

© NPHT_V Szopory

© NPHT_V Szopory

Naturjuwel Wiegenwald

Jeden Freitag wird gemeinsam bei der Talstation der Weißseegletscher Bahnen mit dieser wunderschönen Wanderung gestartet.

Der Aufstieg verläuft durch den urtümlichen höchst interessanten Wiegenwald hinauf bis zur Schwarzen Lacke. Auf dem Weg erklärt unser Ranger so einiges über die Pflanzen, Bäume wie Zirben und Lärchen und Tiere die in dieser Region beheimatet sind.
Schöne Moortümpel entlang des Weges laden immer wieder zum Verweilen ein.

Besonderheit:
Der Wiegenwald ist ein besonderes Kleinod im Nationalpark Hohe Tauern, welcher schon seit über 300 Jahren geschützt ist. Der urwaldartige Baumbestand setzt sich im unteren Bereich vorwiegend aus Fichten, Lärchen und Zirben zusammen. Vor allem auf der Hochfläche überwiegt jedoch die Zirbe in einer einzigartigen, faszinierenden Formenvielfalt.

Ort: Uttendorf-Wiegenwald
Termine: jeden Freitag bis 06.09.2019
Treffpunkt: 10h Talstation Weißseegletscherbahn
Dauer: ca. 2-3 Stunden

Kosten: Erwachsene: 11 €
Kinder u. Jugendliche (10 - 16 J.) in Begleitung der Eltern frei.

Anmeldung nicht erforderlich.

Mehr Informationen


© Nationalpark Kalkalpen, Mitterhuber

© Nationalpark Kalkalpen, Mitterhuber

Am Weg zur Waldwildnis

Im Nationalpark Kalkalpen werden auf weiten Flächen natürliche Abläufe zugelassen. Bäume dürfen alt werden, wie es der Lauf der Natur vorsieht, Stürme und Insekten beschleunigen die Walddynamik. Wertvolles Totholz entsteht - die vermodernden Stämme bieten Nahrung sowie Unterschlupf für Waldorganismen und sind ein ideales Keimbett für junge Bäumchen. Gewinnen Sie Einblicke in die spannende Entwicklung eines "Urwaldes" von morgen.

Dienstag, 9.7.2019, 9:00 Uhr
Samstag, 20.7.2019, 9:00 Uhr

Information und Anmeldung


© Nationalpark Gesäuse

© Nationalpark Gesäuse

Fotofestival Gesäuse

Premiere! Dieses Jahr findet zum ersten mal das "Fotofestival Gesäuse" statt!
Geboten wird eine phantastische Vielfalt an Fotoausstellungen, Workshops & Fotowanderungen sowie vielen anderen Veranstaltungen rund um das Thema "Fotografie".
Zahlreiche In- und Outdoor-Ausstellungen beleben während dieses Zeitraums das Ortsbild von Admont und laden dazu ein, in die unterschiedlichsten Bilderwelten einzutauchen!

28. Juni 20 Uhr Stiftskeller Admont
Vortrag "Unter Bären" - Leben am Limit

29. Juni 20 Uhr Stiftskeller Admont
Wettbewerb der Kurzvorträge "Abenteuer Nationalparks Austria Medienstipendium - Hannah Assil"

30. Juni 20 Uhr Stiftskeller Admont
Vortrag "Historisches Admont - Ernst Kren"

Mehr Informationen und Anmeldung

https://www.fotofestival-gesaeuse.at/


© NPHT, Angermann Andreas

© NPHT, Angermann Andreas

BIG FIVE - Wildtierbeobachtungssafari

Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Glocknerwinkel (vis a vis vom Lucknerhaus in Kals am Großglockner). Von dort wandern wir über den Nationalpark-Themenweg "Berge-Denken" und über den Fahrweg in Richtung Lucknerhütte. Je nach Beobachtungen, Zeit und Kondition besteht die Möglichkeit bis zur Lucknerhütte zu wandern oder im Talboden des Ködnitztales zu verweilen und auf der gegenüberliegenden Seite des Ködnitzbaches zurückzuwandern.

Besonderheit:

Ausgerüstet mit Spektiv und Fernglas eröffnet sich der Lebensraum von Steinbock, Gams, Murmeltier, Steinadler und Bartgeier. Der Nationalpark-Ranger entdeckt bei der Wildtierbeobachtungssafari große und kleine Nationalparkbewohner blitzschnell und diese können hautnah beobachtet werden. Anhand von Anschauungsmaterialien und Geschichten wissen die Ranger über Verhalten und Überlebensstrategien der Alpentiere zu berichten. Ebenso erzählt der Ranger viel Interessantes von der Ausrottung der Steinböcke bis hin zur Wiederansiedelung Mitte der 60-iger Jahre im Kalser Ködnitztal. Die gemütliche Wanderung wird mit einer Besichtigung des neu errichteten Großglocknerpanoramas beim Parkplatz Glocknerwinkel abgerundet. Die neue Ausstellung "Big Five" sowie die Panoramaterrasse bietet einen traumhaften Blick auf den Großglockner.

Wichtige Informationen:

Bergschuhe, wetterfeste Bekleidung, eventuell Jause und Getränk, Einkehrmöglichkeiten Lucknerhaus, Lucknerhütte, für Tagestouren im Anschluss an die Wildtierbeobachtung auch Wanderung zu Stüdlhütte, Glorerhütte oder Salmhütte möglich

Höhenunterschied ca. 400m, Strecke ca. 4 km, Dauer ca. 4 Stunden

Leihgebühr für Ferngläser € 5.- ( Pfand erforderlich ).

Termine und Anmeldung:

Treffpunkt: 9 Uhr Parkplatz Lucknerhaus, Glocknerwinkel, Kals

Termine: Freitag 24.Mai 2019, 7.Juni 2019 und 21. Juni 2019

Dauer: 9 Uhr bis ca. 13 Uhr

Kosten: Erwachsener: € 17.- Kinder: € 11.-

Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis 17.00 Uhr am Vortag unbedingt erforderlich

Tel. +43 (0)4875 5161 10 oder nationalparkservice.tirol@hohetauern.at

Mehr Informationen


© Karmann

© Karmann

Die Vogelwelt im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel

Der Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel ist bekannt für seine beeindruckende Vogelwelt.

Bei den folgenden Exkursionen wird viel Wissenswertes über das breite Spektrum an Vogelarten erzählt und der eine oder andere Artgenosse erspäht:

Samstag, 20. April
13 - 16 Uhr

Exkursion: Vogelzug und Brutzeit
Treffpunkt: Informationszentrum
Der Seewinkel als Brut- und Rastplatz für Zugvögel

Mittwoch, 24. April

Exkursion: Im Kindergarten der Graugänse
13 - 16 Uhr
Treffpunkt: Informationszentrum
Die ersten Gössel des Jahres - Einblicke ins Familienleben der Graugans

Dienstag, 30. April

Exkursion mit dem Fahrrad: Vögel am Wasser
9 - 12 Uhr
Treffpunkt: InformationszentrumDie Gewässer des Seewinkels als Lebensraum für Vögel

Information und Anmeldung


© Marc Graf

© Marc Graf

Alles sprießt!

Frühlingserwachen im Nationalparkwald

Die Zeit ist reif - alles sprießt, duftet und entfaltet sich. Die
ersten Boten der warmen Jahreszeit sind die Frühblüher des
Nationalparkwaldes, wie etwa Seidelbast, Gelber Hartriegel oder
das bekannte Schneeglöckchen, bald folgen Leberblümchen,
Schlüsselblume und Buschwindröschen. Verfolgen Sie gemeinsam
mit unseren Rangern den Werdegang des Frühlings an vier
Sonntagen bei kurzweiligen Wanderungen in den Frühlingswald
und entdecken Sie die Vielfalt des Nationalparks.

Treffpunkt: Nationalparkhaus
Dauer: 1 Std.
Kosten: Erwachsene € 4,-, Kinder bis 14 Jahre frei
Keine Anmeldung erforderlich!
Weitere Termine: 24. und 31. März 2019

Mehr Informationen


© Andreas Hollinger

© Andreas Hollinger

Gesäuse Fotograf 2019

Der perfekte Moment im Fokus, die Kamera ans Gesicht gepresst, der Finger am Auslöser. Halte deine epischen Momente im Gesäuse auf einem Foto fest und erhalte den begehrten Titel Gesäuse Fotograf 2019. So werden deine Bilder neben großen Namen, wie Andreas Hollinger und Stefan Leitner für ein ganzes Jahr in den Fokus gerückt. Also: Auf die Kamera, fertig, los!

Das Gesäuse hat sich in den letzten Jahren international einen Namen für gute Fotografie gemacht. Nicht nur die Institutionen im Gesäuse, wie die Fotoschule, der Tourismusverband, Nationalpark, Naturpark und Stift Admont bringen eine Vielzahl von Bildern in Umlauf, auch die heimischen oder urlaubenden Fotografen und Fotografinnen entdecken das Gesäuse als Geheimtipp und zeigen was sie drauf haben, indem sie die schönsten Momente auf Bild festhalten und uns daran teilhaben lassen. Das gehört natürlich gewürdigt!

Deshalb werden wir beim ersten Fotofestival Gesäuse, das von 28.06. bis 07.07.2019 stattfindet, erstmals den besten Fotobotschafter des Jahres zum Gesäuse Fotograf 2019 küren.

Was dabei für die TeilnehmerInnen rausspringt (abseits von Ruhm und Ehre), sind die Steigerung der Bekanntheit in den Sozialen Medien über die Kanäle des Nationalparks Gesäuse, wertvolle Sachpreise von und die einmalige Chance im Rahmen des Fotofestivals 2020 die Bilder auszustellen.

Und so funktioniert das Ganze:

In der Zeit von 1.1. bis 20.06.2019 sollen maximal 30 Bilder mit dem Hashtag #gesäusefoto2019 im persönlichen Instagram-Account gepostet werden. Eine Fachjury aus den Institutionen Tourismusverband, Nationalpark Gesäuse, Stift Admont und Olympus kürt im Anschluss daran den besten Fotografen, die beste Fotografin. Zugelassen sind ausschließlich eigene Arbeiten im Gesäuse.

Nähere Informationen zum Wettbewerb, sowie zu den Vorträgen und Ausstellungen im Laufe des Fotofestivals Gesäuse sind hier zu finden.

Hier gehts zu den Teilnahmebedingungen


© Fiala

© Fiala

Ein Ausflugstipp für das neue Jahr: Geführte Nationalpark-Winterwanderungen

Alle, die sich auch in der kalten Jahreszeit nach Frischluft, Bewegung und vor allem Naturerlebnis sehnen, werden bei den Winterwanderungen des Nationalpark Donau-Auen fündig! Für Gruppen ist eine Wunschtermin-Vereinbarung möglich, für Individualgäste gibt es Fixtermine.

Wenngleich das schlossORTH Nationalpark-Zentrum über die Wintermonate geschlossen hat, lohnt sich doch ein Ausflug in den Nationalpark Donau-Auen. Denn geführte Wanderungen werden ganzjährig angeboten und beleuchten saisonale Themen. In den kommenden Wochen widmen sich spezielle Führungen der vielfältigen Vogelwelt an der Donau in der kalten Zeit, den Baumpersönlichkeiten sowie der Spur des Wassers in der winterlichen Aulandschaft. Die Winterwanderungen sind für Gruppen (ab 20 Personen) bei rechtzeitiger Anmeldung zum Wunschtermin buchbar. Für Individualgäste gibt es fixe Termine im Jänner und Februar.

Dauer: jeweils ca. 3 Stunden
Kosten: Erwachsene € 12,50, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren,
Studierende, Lehrlinge € 8,-
Info und Anmeldung:
Nationalpark-Infostelle Schloss Eckartsau, Tel. 02214/2335, infostelle.donauauen@bundesforste.at
schlossORTH Nationalpark-Zentrum, Tel. 02212/3555, schlossorth@donauauen.at

Wald - Auwald - Auwaldbäume
Alte Bäume sind nicht nur ein erhabener Anblick, sondern auch von unschätzbarem Wert für die Natur. Sie bilden einzeln oder als Wald den Lebensraum für unzählige Organismen, bieten ihnen Unterschlupf oder Nahrung. Erfahren Sie mehr darüber, wie dieses Zusammenleben in den Auwäldern funktioniert, welche Baumarten es gibt, welche Eigenheiten und welcher Lebenslauf sie auszeichnet.
Sonntag, 6. Jänner und 10. Februar 2019, 13 Uhr, Eckartsau
sowie für Gruppen zum Wunschtermin.


Der König der Auen - Seeadler beobachten bei Hainburg
Bis zu sechs Seeadlerpaare brüten aktuell im Nationalpark Donau-Auen. In der kalten Zeit nutzen zusätzlich zahlreiche Seeadler das Nationalparkgebiet als Überwinterungsquartier und zur Jagd auf Fische und Wasservögel. Besonders gute Chancen, bei einem Winterspaziergang einen Seeadler zu erspähen, hat man auf der Ruine Rötelstein in Hainburg. Begleiten Sie einen Nationalpark-Ranger bei dieser Tour rund um unseren "König der Auen"!
Die Mitnahme von Ferngläsern ist empfehlenswert.
Sonntag, 13. und 27. Jänner 2019, 10.30 Uhr, Hainburg
sowie für Gruppen zum Wunschtermin.

Die Spur des Wassers - Suche nach verborgenem Leben
Die Donau formt die Aulandschaft, ihre Spuren sind im Winter besonders gut sichtbar.
Wo und wie sich das Leben in der kalten Jahreszeit abspielt kann man bei dieser Tour hautnah erfahren.
Samstag, 19. Jänner und Sonntag, 3. Februar 2019, 14 Uhr, Orth an der Donau
sowie für Gruppen zum Wunschtermin.


Gefiederte Wintergäste der Donau-Auen
Im Herbst kommen in großer Zahl Vögel aus vielen Teilen Europas an die Donau, um hier den Winter zu verbringen. Denn der Fluss bleibt großteils eisfrei und bietet diversen Enten, Gänsen, Möwen und vielen weiteren Wasservögeln Nahrung. Daneben besuchen uns auch Singvögel aus dem nördlichen Europa, die neben vielen heimischen Arten den Winter in der Au verbringen. Vielleicht zieht auch der "König der Lüfte", der Seeadler, seine Kreise!
Die Mitnahme von Ferngläsern ist empfehlenswert.
Sonntag, 20. Jänner und 17. Februar 2019, 9.30 Uhr, Maria Ellend
sowie für Gruppen zum Wunschtermin.


Blassgänse © NP Archiv, M. Christ

Blassgänse © NP Archiv, M. Christ

Der "Gänsestrich"

Je nach Witterung sind große Gänsescharen - Gänsestrich, nordische Greifvögel (z.B. Kornweihe), überwinternde Singvögel zu beobachten.

Samstag 17. November
Exkursion: Der "Gänsestrich"
14 - 17 Uhr
TP: Informationszentrum
Der Seewinkel als Rastplatz und Vorwinterquartier tausender Bläß- und Graugänse (€ 12/€ 6)

Samstag 24. November
Exkursion: Der "Gänsestrich"
14 - 17 Uhr
TP: Informationszentrum
Der Seewinkel als Rastplatz und Vorwinterquartier tausender Bläß- und Graugänse (€ 12/€ 6)

Information und Anmeldung:
Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel

Informationszentrum & Ökopädagogikzentrum Hauswiese A-7142 Illmitz
Tel.: +43 / 2175 / 3442
Mail: info@nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at


© Sieghartsleitner

© Sieghartsleitner

Herbst im Nationalpark Kalkalpen - Schöner geht es nicht

Der Herbst, ganz besonders der Monat Oktober ist bunt im Waldnationalpark Kalkalpen. Vier Fünftel der Nationalpark Kalkalpen Fläche ist mit Laub- und Laubmischwald bedeckt, der nun grün, gelb, rot, orange und braun, in allen möglichen Farbfassetten, in Erscheinung tritt. Der Herbst bringt daher sehr viel Farbe über die laubdominierten Weltnaturerbewälder im Nationalpark, bevor sich diese ihres bunten Blattschmuckes entledigen und der Winter die Waldlandschaft mit Schnee und Eiskristallen überzieht.

Bäume merken, wenn die Tage kürzer werden und darauf reagiert ihr Hormonsystem. Es setzt eine beschleunigte Alterung ein. Es bildet sich zwischen Blattstiel und Ansatzpunkt am Stamm eine eigene Trennschicht die den Blattfall einleitet. Besonders bei Wind fallen dann millionenfach die Blätter ab und sorgen für einen würzig riechenden Laubteppich im Wald. Eine gut gewachsene Buche hat in etwa 600.000 - 800.000 Blätter. Wenn dieses Blattwerk zusammen mit dem von Bergahorn, Esche, Linde, Grünerle und Birke zu Boden gleitet, dann liegen zehntausende Kubikmeter buntes Laub am Waldboden. Das ist ein natürliches Spieleldorado für Kinder und eine gute Nachricht für Bodenlebewesen wie Käfer, Schnecken, Milben und Tausendfüßer, die das Blättermeer mechanisch zerkleinern. Auch Dachse, Marder, Vögel und Igel durchstöbern die bunte Fracht auf der Suche nach Nahrung. Da die verschiedenen Baumarten nicht gleichzeitig ihr Laub verlieren zieht sich das Spiel der Blätter über einen langen Zeitraum.

Erleben Sie diese besonders farbenfrohe Zeit im Nationalpark Kalkalpen Wald und erschnuppern Sie die frische, würzige und nach Pilzen duftende Herbstluft.

Alte Buchenwälder - unterwegs im Weltnaturerbe

Früher beherrschten Buchenwälder das Landschaftsbild Mitteleuropas, heute sind nur noch wenige in ihrer natürlichen Form erhalten. Die UNESCO hat 2017 die schützenswerten Buchenwälder im Nationalpark Kalkalpen (und im Wildnisgebiet Dürrenstein, NÖ) zum ersten Weltnaturerbe Österreichs erklärt. Begleiten Sie einen Nationalpark Ranger zu den bunten Welterbewäldern und entdecken Sie, wie vielfältig und voller Leben diese natürlichen, alten Buchenwälder sind.


Sa, 6. Oktober 2018, 9.30 bis ca. 13.30 Uhr;
Dauer/Ort: Gehzeit ca. 2 ½ Stunden, Bodinggraben bei Molln;
Teilnehmer: Mindestalter 10 Jahre!
Preis: Erwachsene Euro 12,- / Schüler Euro 8,- / Familie Euro 24,-
Information und Anmeldung: Nationalpark Zentrum Molln, Tel.: 07584/3651
Online buchen www.kalkalpen.at

Sa, 13. Oktober 2018, 9 bis 16 Uhr;
Dauer/Ort: Gehzeit ca. 5 Stunden, von Reichraming in das Hintergebirge;
Preis: Erwachsene € 16,-
Information und Anmeldung: Nationalpark Besucherzentrum Ennstal, Tel.: 07254/8414
Online buchen www.kalkalpen.at


© NPHT

© NPHT

Straße in den Nationalpark


Ort: 5672 Fusch a. d. Glocknerstraße | Salzburg
Termin(e): im September - jeweils Mittwoch und Freitag
Dauer: ca. 6 Stunden
Schwierigkeit: Wanderweg

Wegbeschreibung
Die Großglockner Hochalpenstraße zählt zu den beeindrucktesten und schönsten Ausflugs- und Panoramastraßen Europas. Ein besonderes Fahrvergnügen mit dem Auto, Motorrad oder ganz entspannt mit dem Glocknerbus. Von 6 Abfahrtsorten aus fahren modernste Reisebusse in die unvergleichliche Erlebniswelt im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern. Begleitet wird die Fahrt von einem erfahrenen und fachkundigen Nationalpark-Ranger. Entlang der Strecke bleibt der Bus immer wieder stehen und der Ranger zeigt und erzählt alles Wissenswerte über die Fauna und Flora des Nationalparks Hohe Tauern. Mit viel Glück sieht man auch Steinböcke und Murmeltiere auf den Weg hoch zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Von wo aus man auch noch den herrlichen Blick auf die Pasterze und den Höchsten Berg von Österreich den Großglockner hat.

Mehr Informationen

Big Five - Bewohner der Alpen


Ort: Kals am Großglockner / 9981 | Tirol
Herbsttermine: 18.09., 02.10., 12.10, und 16.10.2018
Dauer: 4 Stunden
Schwierigkeit: Wanderweg, Roter Bergweg

Wegbeschreibung
Ausgangspunkt ist der Parkplatz Lucknerhaus (Kals am Großglockner, erreichbar über die mautpflichtige Kalser Glocknerstraße) - von dort wandern wir über den Fahrweg Richtung Lucknerhütte - je nach Beobachtungen, Zeit und Kondition erreichen wir die Lucknerhütte und gehen von dort aus retour oder wir verweilen im Talboden und wandern auf der orografisch linken Seite des Ködnitzbaches zurück.

Mehr Informationen


© NP Thayatal, Ch. Übl

© NP Thayatal, Ch. Übl

Wildkatzen-Nachtwanderung

KINDER-SPEZIAL
Samstag, 25. August, 20.00 Uhr
Mitten im dichten Wald erreichen Sie den mit Baldrian präparierten Lockstock mit Fotofalle. Wildkatzen und andere Tierarten suchen den Holzpflock gezielt auf, reiben sich daran und hinterlassen einige Haare, die anschließend genetisch untersucht werden. So konnte die in Österreich als ausgestorben
oder verschollen geltende Wildkatze mehrmals im Nationalpark Thayatal nachgewiesen werden. Die Bilder der Fotofalle zeigen, welche Tierarten bereits am Lockstock fotografiert wurden.
Den Abschluss der Tour bildet eine Nachtfütterung unserer beiden Wildkatzen Frieda und Carlo! Dabei erleben Sie, wie elegant die nachtaktiven Jäger durch die Dunkelheit streifen, wie gut sie sich mit ihrem Geruchssinn orientieren können und wie schnell und geschickt sie auch im Finstern auf den Bäumen herumklettern.
Bei unserem KINDER-SPEZIAL ist das Programm speziell auf Kinder ausgerichtet: Im dichten Unterwuchs gilt es, versteckte Mäuse aufzuspüren, beim Lockstock entstehen lustige Fotofallenbilder.
Bei unserem Kinder-Spezial sind natürlich auch Erwachsene herzlich willkommen!
Begrenzte Teilnehmerzahlen - wir empfehlen rasche Anmeldung!
Anmeldung bis Samstag, 25. August, 15.00 Uhr


© Kern

© Kern

Das wöchentliche Ferienprogramm
im schlossORTH Nationalpark-Zentrum

Kurze Auszeiten mit der Familie, auch abseits eines sommerlichen Haupt-Urlaubs, sind im "Tor zur Au" erlebbar. Denn bis Ende August lädt das schlossORTH Nationalpark-Zentrum immer donnerstags zu einem speziellen Ferienangebot für Groß und Klein ein!

Gemeinsam mit den Nationalpark-RangerInnen erforschen wir bei wöchentlich wechselnden Programmen die Lebewesen der Au, lernen Interessantes über die Natur, basteln und spielen. So vergeht ein Sommernachmittag im Nu!

Zum Ferienprogramm ist keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme ist allen BesucherInnen des schlossORTH Nationalpark-Zentrum möglich und in den Eintrittspreis inkludiert. Treffpunkt ist die Ferienprogramm-Station im Turnierhof des Schlosses, bei Regen im Foyer.

Jeden Donnerstag im Juli und August, durchgehend von 14 bis 17 Uhr.
Alle Termine und die Wochenthemen sind auf www.donauauen.at zu finden!

Info:
schlossORTH Nationalpark-Zentrum
2304 Orth/Donau
Tel. 02212/3555, schlossorth@donauauen.at
www.donauauen.at



© NPHT, Gressmann

© NPHT, Gressmann

Frühjahrs-Wandern im Juni

Der Frühling dauert im Hochgebirge noch im Juni an, bevor Ende Juni / Anfang Juli der Hochsommer in all seiner Pracht und Kürze startet. Im Juni kann man bereits die erwachende Hochgebirgsnatur auf oftmals noch einsamen Bergpfaden erkunden. Die Almrosenblüte (Almrausch) sowie die Kinderstuben verschiedener Tierarten sind dabei ein besonderes Erlebnis. Ebenso sind am Nachmittag die Gletscherbächer besonders imposant, welche den schmelzenden Schnee ins Tal transportieren.
In dieser Zeit können Wanderer mit Rangern die Tierwelt und die tosenden Wasser des Nationalparks erleben.

Das umfangreiche Touren-Angebot bietet:
- So schmeckt die Natur - Kräuter
- Am Puls der Wildtiere
- Wasser mit allen Sinnen
- Dem Rotwild auf der Spur

Mehr Informationen zu den jeweiligen Touren


© Egelseer

© Egelseer

Frühlingswanderung am Natur-Spuren-Weg zum Nationalpark Panoramaturm am Wurbauerkogel

Der Erlebnisweg Natur-Spuren bei Windischgarsten ist ein ideales Wanderziel für Naturliebhaber, die mit offenen Augen unterwegs sind.

Sie starten am besten bei der Villa Sonnwend National Park Lodge oder beim Nationalpark Panoramaturm am Wurbauerkogel. Dort erhalten Sie auch den Infofolder mit einer Übersichtskarte zum Weg. Über die kostenlose Nationalpark Kalkalpen App können Sie die Daten auch ganz bequem auf Ihr Smartphone laden.

Acht Stationen, die meisten davon interaktiv, bringen Abwechslung in die Wanderung. Der Erlebnisweg Natur-Spuren eignet sich auch bestens zum Wandern mit Kindern.
Mächtige Tannen und alte Eiben begleiten Sie auf den Weg zum Patzlberg.

Was ist Kadaververjüngung, wie entstehen Stelzwurzeln und lebt totes Holz? Die erstaunlichen Antworten verbergen sich bei der Station "Wissenswertes rund um Bäume". Am Weg ins Salzatal wandern Sie ein Stück durch den Nationalpark Kalkalpen, dem größten Waldschutzgebiet Österreichs. Von der Station "Nationalpark Blick" können Sie mit dem Fernrohr auf der gegenüber liegenden Geländewand mit etwas Glück Gämsen beobachten. Beim "Rad der Zeit" werfen Sie einen Blick zurück in die Vergangenheit und erfahren, wie die imposante Bergwelt des Windischgarstner Tales entstanden ist. Vor dem Panoramaturm Wurbauerkogel können Kinder ihre Kletterkünste erproben und im Panoramaturm erwartet Sie schließlich die Ausstellung "Faszination Fels". Der spektakuläre Naturfilm "Paradies aus Stein" zeigt atemberaubende Flugaufnahmen von Steinadler und Mauerläufer.

Selbst bei regnerischen Wetter ist der "Natur-Spuren-Weg" einen Ausflug wert, denn dann wagen sich auch die sonst nachtaktiven Feuersalamander aus ihren Versecken. Sie finden in den feuchten Buchenmischwäldern am Patzlberg um am Wurbauerkogel ideale Lebensbedingungen und sind nach Regentagen tagsüber häufig zu beobachten.

Wegbeschreibung:
https://wildniswandern.kalkalpen.at/de/tour/erlebniswege/erlebnisweg-natur-spuren-windischgarsten-/10108167/
Ausgangspunkt: Villa Sonnwend National Park Lodge bei Windischgarsten
4574 Roßleithen, Mayrwinkl 80
Gehzeit: 3 - 3 ½ Stunden
Die Softvariante: Gemütlicher wandert man von Berg nach Tal. Wer also mit dem Sessellift auf den Wurbauerkogel fährt, den Panoramaturm besucht und anschließend den Natur-Spuren-Weg zur Villa Sonnwend folgt, spart sich etliche Höhenmeter.


© Archiv NP Neusiedler See - Seewinkel, Karmann

© Archiv NP Neusiedler See - Seewinkel, Karmann

Pannonian BirdExperience 2018

Das Programm

Bereits zum neunten Mal bringt die Bird Experience mit ihrem vielschichtigen Programm ein vielschichtiges Publikum in den Seewinkel: Erfahrene Ornithologen treffen auf absolute Laien, engagierte Naturschützer auf naturinteressierte Hobby-Fotografen, Ausflügler aus Ostösterreich auf Stammgäste aus dem Ausland.

Ein erfreulicher Anlass führt diesmal zu einer kleinen, aber feinen Verlängerung des Programms - es gibt so etwas wie einen Eröffnungsabend am Freitag, den 13.(!) April in Podersdorf/See, anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums des Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel.
Wettertechnisch kann es vom 14.-22. April im Vergleich zum Spätwintereinbruch 2017 nur besser werden, und das vielfältige Programm ist von Anfang an bereits gut gebucht.

Hier sind einige Highlights:
• "Wer singt denn da?"
Dieser zweiteilige Workshop mit Vortrag am Samstag, 21. April um 15 Uhr und die Exkursion am Sonntag, 22. April, 5:30 Uhr, widmen sich dem "Einhorchen" in die Welt der Rufe und Gesänge. (Anmeldung!)
• Es lebe der Zentralfriedhof …und alle seine Vögel!
Exkursion zum bedeutendsten Friedhof Wiens am Donnerstag, 19. April von 10:30 Uhr bis 17 Uhr. (Anmeldung!)
• Grund zur Hoffnung: Die Wiederansiedlung des Waldrapps in Europa
Abendvortrag vom Waldrapp-Projektleiter Johannes Fritz am Sonntag, 15. April 19 Uhr beim Sodla-Wirt in Illmitz (Teilnahme frei)
• Fledermäuse - von Mausohren und Hufeisennasen
Abendvortrag und Exkursion mit Guido Reiter, KFFÖ, am Mittwoch, 18. April 19 Uhr im Gasthaus Weinzettl in Apetlon (Teilnahme frei)
• Gleich drei Buchpräsentationen gibt es bei der heurigen BEX:
_ Klaus Malling Olsen stellt sein neu erschienenes Werk "Gulls of the World -
a Photographic Guide" am Samstag, 21.April um 14:30 Uhr sowie am Sonntag, 22. April um 12:30 Uhr dem Publikum der BEX vor.
_ David Lindo präsentiert sein Buch "#Urban Birding" sowohl am Samstag, 21. April 11:30 Uhr als auch am Sonntag, 22. April 13:30 Uhr.
_ Christoph Roland ist Autor des Werks "Birding Hotspots - 43 Routen rund um den Neusiedler See" und gibt am Freitag, 20. April 12:30 Uhr sowie am Sonntag, 22.April 10:30 Uhr Auskunft über seine Lieblingsplätze im Gebiet.

Bei Fragen zu den Programmpunkten werfen Sie einen Blick auf www.birdexperience.org oder rufen Sie einfach an: +43 (0)2175/3442.

Die Aussteller

Seit dem Vorjahr dominiert während der BEX eine faszinierende Auswahl an Literatur den Wintergarten. Für das schönste Hobby der Welt sind Vogelbestimmungsbücher genauso unentbehrlich wie die von Experten verfassten Monografien oder Reisebücher über die schönsten Birdwatching-Destinationen dieser Welt. Wie man dorthin verreist oder wie diese wertvollen Ökosysteme dauerhaft geschützt werden, lässt sich bei einem Rundgang im Informationszentrum aus erster Hand erfahren. Wer die Windverhältnisse im Seewinkel kennt weiß, wie wichtig echte Outdoorkleidung ist, und wer ambitioniert Vögel beobachtet, ist mit den Qualitätskriterien für Fernoptik vertraut - alle renommierten Hersteller präsentieren ihre Produktrange an Ferngläsern und Spektiven. BirdLife Österreich und der Naturschutzbund, Nationalparks Austria und die Naturparke des Burgenlandes, aber auch Neusiedler See Tourismus als Unterstützer der BEX sind von 20.-22. April in Illmitz vertreten.
Die Zusammensetzung der Aussteller hat sich ebenso weiter entwickelt wie die Veranstaltung als Ganzes, nicht zuletzt dank der vielen konstruktiven Rückmeldungen der Besucher. Herumgesprochen hat sich nämlich auch, das sich auf dieser doch recht kleinen Messe Menschen treffen, denen beides ein Anliegen ist: der dauerhafte Schutz von Lebensräumen und das authentische Naturerlebnis abseits des üblichen Reisebüroangebots. Einzelgespräche zwischen Besuchern und Ausstellern verlaufen hier hörbar anders als in großen Messehallen.
Neu auf der BirdExperience 2018 sind u.a. Schwegler mit Vogel- und Naturschutzprodukten und "Reisen in die Natur". Birding Caucasus (aus Georgien) und AviFauna Nature Tours (aus Schweden) informieren über die Schutzgebiete in ihren Regionen. Swarovski-Optik wird erstmals seinen Truck im Seewinkel einsetzen und die E-Auto-Anbieter Koinegg (Nissan Leaf und NV200, Renault Zoe) und Zsoldos (Kia Soul) laden zu Testfahrten zu den Beobachtungsplätzen im Nationalpark ein. Von den Künstlern, die sich der Vogelwelt widmen, sind Brigitte Baldrian, Walter Wegger und Martin Weixelbraun im Nationalpark zu Gast.
Es gibt also viele gute Gründe, sich vor oder nach einer Exkursion, vor oder nach einem Vortrag Zeit zu nehmen für einen Rundgang auf der BirdExperience - und für das eine oder andere Gespräch, mit Ausstellern wie mit anderen Besuchern. Der Eintritt zur Messe ist frei!
Das BEX-Team im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel freut sich auf Ihren Besuch und wünscht nachhaltige Erlebnisse!


© Arnd Ötting

© Arnd Ötting

Wer fotografiert eigentlich den Hausverstand?

Wer fotografiert eigentlich den Hausverstand?

Ein ganz besonderes Highlight kommt aus der Fotoschule Gesäuse:
Arnd Ötting, ein sehr renommierter Werbefotograf aus Wien, gibt ein Gastspiel im Gesäuse. Als Werbeprofi kennt er alle Tipps und Tricks der Porträtfotografie. Lichtführung, available light, Kommunikation mit dem Model, die Wahl der richtigen Location, digitale Nachbearbeitung und vieles mehr. Was kommt dabei heraus, wenn ein derart profunder Werbeprofi in den alten Gemäuern von Schloss Kassegg und in der Natur des Gesäuses Porträts shootet? Sicher nichts Gewöhnliches, wir sind gespannt!

Leitung: Arnd Ötting

Termin: Samstag, 28. bis Sonntag, 29. April 2018, Sa 9 bis So 17 Uhr

Kursort und Treffpunkt: Naturhotel Schloss Kassegg, St. Gallen

Kosten pro Teilnehmer/in: € 175,- (min. 6, max. 12 Teilnehmer/innen)

Anmeldung:
http://www.naturparkakademie.at/programm-fotoschule.php?id=1210

mehr Infos über Arnd Ötting:
https://arndoetting.com


Leberblümchen im März © NP Thayatal, D.Manhart

Leberblümchen im März © NP Thayatal, D.Manhart

Da blüht euch was!

Frühlingsauftakt im Nationalparkwald

Sonntag, 25. März, 13.00 Uhr
Vom Hartriegelgelb über Schuppenwurzrosa bis zu Leberblümchenviolett - es wird bunt!
Wie jedes Jahr um diese Zeit strotzt die Natur vor Lebenskraft und bahnt sich ihren Weg aus der Winterruhe. Überall sprießt und wächst es durch die letzten Schneereste, der Nationalparkwald verwandelt sich zu einem regelrechten Frühlingsblütenmeer.
Begleiten Sie Nationalpark-Ranger Hans Fittl auf seinem Streifzug durch die blühende, wieder zum Leben erwachte Wildnis des Nationalparks Thayatal und tauchen Sie ein in die vielfältige Welt von Seidelbast, Lerchensporn und Buschwindröschen.
Leitung: Hans Fittl, Nationalpark-Ranger
Treffpunkt: Nationalparkhaus
Dauer: 3,5 Std.
Kosten: Erwachsene € 7,-
Anmeldung bis Samstag, 24. März

Ostern im Nationalparkwald
Ostermontag, 2. April, 14.30 Uhr
Im Nationalparkwald, inmitten der bunten Frühlingsblumen, hat der Osterhase seine Eier versteckt. Bei dieser kurzweiligen Wanderung nehmen Kinder und ihre Eltern die Spur des Osterhasen auf und verfolgen diese hinein in den Frühlingswald.
Unter der Leitung von Nationalpark-Ranger Helga Donnerbauer begeben wir uns auf eine vergnügliche Ostereier-Suche, bei der vielleicht sogar der Osterhase selbst aufgespürt wird!
Leitung: Helga Donnerbauer, Nationalpark-Ranger
Treffpunkt: Nationalparkhaus
Dauer: 2,5 Std.
Kosten: Kinder und Erwachsene € 6,-, Familien € 12,-
Anmeldung bis Ostersonntag, 1. April

Mehr Informationen


© NP Thayatal

© NP Thayatal

Das Thayatal hat auch im Winter seinen Reiz

Eine Wanderung, beginnend im verschlafenen Städtchen Hardegg, entlang der Thaya zwischen Felsformationen, die Geschichten erzählen könnten.
Die ersten Frühlingsboten, die Schneeglöckchen, kämpfen sich auch schon durch die dünne Schneedecke.
Das Informationszentrum öffnet zu Frühlingsbeginn, ab 21. März wieder seine Pforten.

Mehr Informationen



Fotoschule Gesäuse

Fotoschule Gesäuse

Die Fotoschule Gesäuse

Der Tipp des Monats Dezember ist eigentlich ein Tipp für's ganze Jahr!

Der Nationalpark Gesäuse - im Norden der Steiermark gelegen - ist nicht nur eine herausragende Fotokulisse, der Nationalpark bietet selbst unter der Marke "Fotoschule Gesäuse" zahlreiche Fotowanderungen, Kurse, und Workshops an.

Nicht weniger als 35 sind dies im Jahr 2018!

Das fotografische Angebot reicht von der Balz der Auer- und Birkhühner im Frühling über Makro-, Landschafts- und analoger Fotografie bis zur herbstlichen Rotwild- und Gamsbrunft. Besondere Highlights sind Fotokurse zum Sternenhimmel und das Festival "Lichtbildgipfel".

Die gute Nachricht für's Christkind: Der Nationalpark Gesäuse stellt gerne Wertgutscheine aus, die auch für die Fotoschule Gesäuse Gültigkeit haben.

Mehr Informationen
Kursprogramm 2018 [PDF]




© NP Neusiedler See - Seewinkel

© NP Neusiedler See - Seewinkel

Kraniche und Gänse: Vorboten des Winters im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel

Um die Monatswende Oktober/November sind regelmäßig Trupps von mehreren hundert Kranichen im Gebiet des Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel zu beobachten. Ihre unverwechselbaren Kontaktrufe sind dabei weithin hörbar und ein untrügliches Zeichen dafür, dass es mit dem Herbst zu Ende geht. Wenn im Norden die Temperaturen sinken und auch im Seewinkel der Winter vor der Tür steht, treffen nach und nach immer mehr Gänse im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet ein. Neben der Graugans ist es vor allem die Blässgans, die in Scharen die Region am Ostufer des Neusiedler Sees als Herbst- und Winterquartier nutzt. Mit etwas Glück können auch Rothalsgänse, Zwerggänse oder Saatgänse beobachtet werden.

Exkursion
Der "Gänsestrich": Der Zug von Bläss-, Saat- und Graugans - die Rückkehr zum Schlafplatz.

Termine
Sa, 11. November 2017
Sa, 18. November 2017
Sa, 25. November 2017 jeweils 14:00 bis 17:00 Uhr; TP: Informationszentrum.

Anmeldung und Auskunft
Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel
Informationszentrum
Hauswiese, 7142 Illmitz
T: +43 2175 3442
e-mail: info@nationalpark-neusieldersee-seewinkel.at
www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at




© NP Thayatal

© NP Thayatal

Wandern am Nationalfeiertag mit Landesrat Ludwig Schleritzko

Das besondere Highlight dieses Jahr ist die Eröffnung des "Tut Gut Schritteweges" durch Landesrat DI Ludwig Schleritzko.


Donnerstag, 26. Oktober, 10.00 Uhr

Am 26. Oktober 1955 wurde in Österreich das Neutralitätsgesetz beschlossen. Seit 1965 wird dieser Tag als Nationalfeiertag gefeiert. Da der 26. Oktober gerne für Wanderungen genutzt wird, haben ihn die österreichischen Nationalparks zum Nationalparkwandertag erklärt. Im Thayatal gibt es dieses Jahr ein besonderes Jubiläum. Vor zwanzig Jahren wurde in Hardegg zwischen Bund und Land ein Vertrag als erste gesetzliche Grundlage für den künftigen Nationalpark unterzeichnet.

Das besondere Highlight dieses Jahr ist die Eröffnung des "Tut Gut Schritteweges" am Henner durch Landesrat DI Ludwig Schleritzko. Als ehemaligem Nationalparkdirektor ist es ihm eine besondere Freude, gemeinsam mit den Besuchern den herbstlichen Nationalparkwald zu erkunden.

Die anschließende Wanderung führt vom Nationalparkhaus hinunter nach Hardegg, der kleinsten Stadt Österreichs. Auf zwei verschiedenen Routen geht's hinauf auf das Max-Plateau, wo sich ein wunderbarer Ausblick auf Hardegg den wilden Fluß und die bunt verzauberten Wälder eröffnet. Stimmungsvolle Weisen der Grenzlandkapelle die von der Burg zum Gipfel tönen und den Talkessel von Hardegg erfüllen sorgen für die passende musikalische Untermalung der Herbstwanderung. Bei der Labstation am Aussichtspunkt bietet die Freiwillige Feuerwehr Hardegg kulinarische Schmankerl zur Stärkung.

Treffpunkt: Nationalparkhaus
Dauer: 3 - 4 Std.
Kein Teilnahmebeitrag!

Anmeldung und Programm




Bild zeigt eine Alm im NP Hohe Tauern Tirol
(c) NPHT Martin Lugger

Bild zeigt eine Alm im NP Hohe Tauern Tirol
(c) NPHT Martin Lugger

Bunter Nationalpark-Herbst in Tirol

Jeden Dienstag und Freitag von 19. September - 20. Oktober 2017

Die Wälder leuchten in goldgelber und feuerroter Farbe, das Röhren der Hirsche ist laut zu hören und die Wildtiere bereiten sich auf den Winter vor. Der Herbst im Nationalpark Hohe Tauern Tirol verspricht tolle Wanderungen. Bei interessanten Themen, wie den Big Five des Nationalparks, den Königen der Lüfte, dem Duft der Zirben sowie dem Geschmack der wilden Natur werden alle Sinne angesprochen.

Information & Anmeldung: Nationalpark Hohe Tauern Tirol, nationalparkservice.tirol@hohetauern.at


(c) Kovacs

(c) Kovacs

Mit Schlauchboot oder Kanu in die Wasserwildnis des Nationalpark Donau-Auen

Den Strom und seine Augewässer können Sie bei Nationalpark-Bootsexpeditionen mit Nationalpark-RangerInnen hautnah erleben. Einen Altarm im Kanu wie auch im Schlauchboot entlang paddeln oder ein Schiff besteigen, sich stromab treiben lassen, die Donau riechen und die Au betrachten, die üppige Flora und besondere Fauna entdecken - das ist Fluss-Genuss pur!

Weitere Informationen


Landschaft in der Nacht
(c) NP Thayatal, M. Graf

Landschaft in der Nacht
(c) NP Thayatal, M. Graf

"Nichts berührt uns wie das Unberührte" - Eine Voll- und eine Neumondnacht in der Wildnis

Kennen Sie den Nationalpark Thayatal schon in seiner nächtlichen Schönheit? Er offenbart ganz andere Aspekte bei Dunkelheit, sei es ein Rufen des Waldkauzes, das Leuchten der Glühwürmchen oder der betörende Duft der Blüten. Im Juni haben Sie gleich zweimal die Gelegenheit mit dem Nationalpark-Ranger Bernhard Schedlmayer eine Expedition in die nächtliche Wildnis zu unternehmen, einmal zur Vollmondnacht am Freitag den 9. Juni und einmal bei Neumond am Samstag den 24. Juni. Lassen Sie sich durch den nächtlichen Wald leiten und tauchen Sie ein in eine außergewöhnliche Welt der Sinneswahrnehmung.

Vollmondnacht:9. Juni, 20.00 Uhr (Anmeldung bis 8. Juni, 12.00 Uhr)
Neumondnacht: 24. Juni, 20.00 Uhr (Anmeldung bis 23. Juni, 12.00 Uhr)
Treffpunkt: jeweils beim Nationalparkhaus Thayatal
Dauer: ca. 4 Std.
Kosten: jeweils € 12,-


Frau beim Yoga auf einem Berggipfel
(c) Stefan Leitner

Frau beim Yoga auf einem Berggipfel
(c) Stefan Leitner

#wanderlust im Nationalpark Gesäuse

Unter dem Motto #wanderlust im Nationalpark Gesäuse kann am Donnerstag, 25. Mai im Zuge von vier verschiedenen Wanderungen Natur auf ihre schönste Weise erfahren werden.

Tour 1: Sportliche Wanderung mit "Skyrunner" Christian Stangl
Tour 2: Jodelwanderung - Wandern, Jodeln & Juchazn mit Ingeborg und Hermann Härtel
Tour 3: Musikalische Wanderung mit der Band ausgfuXt.
Tour 4: Yogawanderung mit Stefan Siedler

Weitere Informationen: Link




Menschengruppe bei der Rast im verschneiten Wald
(c) Wiklicky

Menschengruppe bei der Rast im verschneiten Wald
(c) Wiklicky

Silvesterwanderung

Ein bewegender Auftakt einer langen Silvesternacht: Freunde treffen und im winterlichen Thayatal Schritt für Schritt in das neue Jahr wandern.

Unsere traditionelle Silvesterwanderung erfreut sich großer Beliebtheit. Jedes Jahr kommen zahlreiche bewegungshungrige Naturfreunde bereits am Nachmittag ins Thayatal, um gemeinsam den Jahreswechsel zu begehen. Ziel der diesjährigen Wanderung ist der Einsiedlerfelsen, wo wir am Ufer der Thaya auf das neue Jahr anstoßen werden. Die kostenlose Tour wird von Nationalpark-Rangern geleitet, die auf zwei unterschiedlich schweren Routen durch den winterlichen Nationalparkwald führen. Gutes Schuhwerk ist jedoch bei beiden Varianten erforderlich.

Eine Zusammenarbeit mit dem Retzer Konditor Felix Wiklicky, der uns beim Start und Ziel beim Nationalparkhaus mit wärmenden Speisen und Getränken verwöhnt.

Wer bereits etwas früher zur Wanderung kommt, hat um 13.15 Uhr Gelegenheit, bei einer kostenlosen Fütterung der beiden Wildkatzen Frieda und Carlo dabei zu sein!

Treffpunkt: Nationalparkhaus zwischen Merkersdorf und Hardegg, Dauer der Wanderung: ca. 2,5 Std.! Info-Hotline: 0664/5866082 (Felix Wiklicky) bzw. 02949/7005 (Nationalpark Thayatal)

Infos und Anmeldung


Blässgänse auf Wintersaat
Blässgänse auf Wintersaat (c) NP M Christ

Blässgänse auf Wintersaat
Blässgänse auf Wintersaat (c) NP M Christ

Der Seewinkel als Rastplatz und Vorwinterquartier:
Wenn die Gänse aus dem Norden ankommen

Das Neusiedler See - Gebiet gehört zu den wichtigsten "Trittsteinen" für den Vogelzug zwischen Skandinavien und Russland einerseits und Afrika andererseits. Das ganze Jahr über nutzen Zugvögel die Ruhe und das Nahrungsangebot im Seevorgelände, an den Lacken und auf den Hutweiden des Nationalparks, viele Arten überwintern sogar im Gebiet.

Wenn der Herbst zu Ende geht treffen mehr und mehr Blässgänse aus dem Norden ein. Zusammen mit den Graugänsen, von denen der Großteil hier gebrütet hat, schlafen sie zu Tausenden im seichten Wasser der Lacken und des Neusiedler Sees, um dann tagsüber auf den Wintersaatäckern beiderseits der Grenze zu äsen. In großen Formationen wechseln die Bläss- und Saatgänse morgens und nach Sonnenuntergang zwischen Schlaf und Fressplatz.

Drei Samstage im November sind dem Phänomen "Gänsestrich" im Rahmen von Exkursionen gewidmet:
12., 19. und 26. November, jeweils von 14 bis 17 Uhr.
Treffpunkt ist das Nationalpark-Informationszentrum in Illmitz.
Teilnahmegebühr: € 12.-, Kinder im schulpflichtigen Alter € 6.-
Winddichte Bekleidung wird empfohlen.
Anmeldung erforderlich: 02175/3442-0 oder info@nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at


9 Personen wandern unter Führung eines Nationalparkrangers durch den Buchenwald
(c) Willi Rieder

9 Personen wandern unter Führung eines Nationalparkrangers durch den Buchenwald
(c) Willi Rieder

Vielfalt im Buchenwald - Geführte Rangertour am Wildnistrail Buchensteig

Einst nutzten Holzknechte und Almbauern den alten Weg ins Reichraminger Hintergebirge. Heute wandern Nationalpark Besucher "Buchensteig" und erleben hautnah die Rückkehr der Waldwildnis im Nationalpark Kalkalpen. Das Besondere entlang des Weges sind die naturnahen Buchenwälder, von denen es in Europa nur noch wenige Reste gibt.
Am Samstag, 15. Oktober wandern Sie gemeinsam mit Nationalpark Ranger Hermann Jansesberger am Buchensteig bis zur Großen Klaushütte im Reichraminger Hintergebirge.
Information und Anmeldung: http://www.kalkalpen.at/system/web/veranstaltung.aspx?typ=0&detailonr=223895570-2237&menuonr=221353040

Herbstzauber am Wildnistrail Buchensteig
Im Herbst zeigen sich die Buchenwälder von ihrer schönsten Seite. Berghänge hüllen sich in leuchtendes gelb, orange und rot. Die beste Zeit zum Wandern ist gekommen!
Der Wildnistrail Buchensteig bietet auf zwei Etappen für Einsteiger und Konditionsstarke wundervolle Rundwandermöglichkeiten an:

Einsteigertour: Einstieg in den Buchensteig nach dem Schranken beim Parkplatz Anzenbach (Reichraming) - Wanderung ca. 1 Stunde durch den herbstlich gefärbten Buchenwald bis zum "Wilden Graben". Die kleine Runde schließt sich nun retour über die Forststraße (Hintergebirgsradweg) zum Parkplatz Anzenbach (Gehzeit ca. 45 Minuten).
Etappe zwei für trittsichere, konditionsstarke Wanderer: Vom "Wilden Graben" wandert man in leichtem, aber stetem bergauf- und bergab weitere 2 Stunden (ca. 6 Kilometer) bis zur bewirtschafteten Großen Klaushütte. Der Weg verläuft teilweise entlang steil abfallender Hänge, Trittsicherheit ist erforderlich! Für den Rückweg bieten sich mehrere Wegvarianten an. Mindestgehzeit hin und retour 5 ½ - 6 Stunden.
Die Große Klaushütte ist noch bis 16. Oktober von Mittwoch bis Sonntag geöffnet!

Wegbeschreibung: http://www.kalkalpen.at/system/web/zusatzseite.aspx?detailonr=222445342-2237&menuonr=221799937


Sänger und Liedermacher Ernst Molden
(c) Kovacs

Sänger und Liedermacher Ernst Molden
(c) Kovacs

20 Jahre Nationalpark Donau-Auen - Geburtstagsfest

im schlossORTH Nationalpark-Zentrum mit Konzert von Ernst Molden und Willi Resetarits + Band

Samstag, 10. September 2016, 18.30 Uhr (Programm ab 14 Uhr)

Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres im Nationalpark Donau-Auen ist das Geburtstagsfest am 10. September mit einem speziellen Donau-Kenner als Gast. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu feiern!

KONZERT: LIEDERZYKLUS "SCHDROM"
UM 18.30 UHR


Der Wiener Ausnahmemusiker Ernst Molden ist von Kindheit an dem Ruf des Flusses erlegen - nie ließ ihn die Donau los. Er präsentiert im schlossORTH Nationalpark-Zentrum am 10. September gemeinsam mit Willi Resetarits und Band (Sibylle Kefer, Walther Soyka, Karl Stirner, Hannes Wirth, Andrej Prozorov) live seinen Liederzyklus schdrom.
Dieser stellt Moldens ganz persönlichen Bezug zur Donau und ihrer Landschaft vor, verwoben in tiefgründigen Texten und unverkennbar im Stil.
Die Lieder - eine Auftragsarbeit des Nationalpark Donau-Auen - entstanden 2015 in den Donau-Auen von der Lobau bis Hainburg.

Kinderprogramm FAMILIENPROGRAMMVON 14 BIS 18 UHR

• Lerne verschiedene Tiere der Donau-Auen kennen
• Basteln, Malen, Raten, Spielen
• Tümpeln auf der Schlossinsel
• Führungen auf der Schlossinsel und in den DonAUräumen
• Aufführungen mit dem fahrenden Au-Theater
• Rangershow, Gewinnspiel
• Kinderprogramm mit der Freiwilligen Feuerwehr Orth/Donau
• Besichtigung des museumORTH

Bio-Speis und Trank von "freund von salzig" und Weine aus dem Anbaugebiet Carnuntum können erworben werden.

Fest im schlossORTH Nationalpark-Zenturm Der Eintritt ist frei, das Fest wird geplant im Freien abgehalten. Bei Schlechtwetter und erforderlicher Verlegung der Veranstaltung indoors gibt es leider begrenzte Kapazitäten für den Zutritt.
Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Information:
schlossORTH Nationalpark-Zentrum
Schloss Orth, 2304 Orth/Donau
Tel. +43 2212/3555, schlossorth@donauauen.at


Alpendost im Vordergrund, Bergpanorama der Hohen Tauern
(c) NPHT

Alpendost im Vordergrund, Bergpanorama der Hohen Tauern
(c) NPHT

August 2016: Wandern im Gasteinertal und Großarltal

Wandern im Gasteinertal und Großarltal

Der Sommer ist da, die Sonne lacht und der Berg ruft! - Die perfekte Gelegenheit für einen Besuch im Nationalpark Hohe Tauern Salzburg, um die vielfältige Tal- und Bergwelt zu genießen! Entlang der zahlreichen Wanderrouten, lässt sich der Pflanzen- und Mineralienreichtum bewundern, und faszinierende Ausblicke eröffnen sich.- Der ideale Ort um Kraft zu tanken und es sich gutgehen zu lassen!
Ein besonderes Naturjuwel ist der Reedsee im Gasteinertal, welcher sich versteckt im Kötschachtal, ein Seitental nördlich von Bad Gastein, befindet. Das glasklare Wasser spiegelt die umliegenden Gipfel wieder und lädt ein zu einer gemütlichen Rast am See. Über die Palfnerscharte (2321m) gelangt man zum Graukogellift, der nach der Anstrengung, eine bequeme Rückkehr nach Bad Gastein ermöglicht. Diese Tour kann auch im Rahmen einer geführten Wanderung zusammen mit einem Nationalparkranger mitgemacht werden, die jeden Montag, beginnend um 07:30, stattfindet.

Eine weitere Besonderheit des Gasteinertals, ist die große Geschichtsträchtigkeit. Mehrere historische Bergbau-Ruinen lassen die Erinnerungen an den Goldbergbau wieder wach werden. Diese können im Rahmen einer Rundwanderung am Fuße des Silberpfenning entdeckt werden. Landschaftliche Reize wie die Bockhartseen, sind weitere Höhepunkte der Exkursion. Auch diese Tour kann gemeinsam mit einem Ranger durchgeführt werden, der mit vielen spannende Fakten zum Thema Historischer Bergbau und Geologie aufwarten kann, und zwar immer donnerstags um 09:30 Uhr.

Nicht weit davon, im hinteren Großarltal warten weitere lohnende Wanderziele. Zusammen mit einem Ranger wird ein Streifzug durch dieses Tal, mit seiner Vielfalt an Pflanzen und Wildtieren ein unvergessliches Erlebnis. Die Tour startet immer mittwochs um 09:00 Uhr. Ideal um den Tag ausklingen zu lassen, ist ein Abstecher in die spannende Erlebnisausstellung "Zwischen Himmel und Erde" in Hüttschlag, bei der sich alles rund um die Alm dreht. Ökologische Zusammenhänge, gegenseitige Einflüsse sowie Nutzen und Problematik des Almwesens werden didaktisch hochwertig präsentiert.

Naturjuwel Reedsee
Ort: Bad Gastein
Termine: Jeden Montag, im Zeitraum von 11.07. - 05.09.‘16
Treffpunkt: 07:30 Uhr, Parkplatz Graukogel-Lift Bad Gastein; Rückkehr ca. 17:00 Uhr
Kosten: Mit Gasteincard: 15,00 € pro Person, inkl. aller Transferkosten; Ohne Gästekarte: pauschal 25,00 €, Kinder bis 14 Jahre pauschal 20,00 €
Anmeldung: Bis zum Freitag vor der Exkursion bis 12:00 Uhr bei der Nationalparkverwaltung Salzburg +43 (0) 6562 40849-33
Gehzeit: gesamt ca 6,5 Stunden; 1300 Hm im Anstieg

Historischer Goldbergbau und Geologie
Ort: Bad Gastein
Termine: Jeden Donnerstag, im Zeitraum von 14.07.-08.09.‘16
Treffpunkt: 09:30 Uhr, Parkplatz Kreuzkogelbahn Sportgastein; Rückkehr ca. 16:00 Uhr
Kosten: 15,00€ pro Person; Kinder/Jugendliche (6-16 J.) in Begleitung ihrer Eltern frei
Anmeldung: Nicht erforderlich
Gehzeit: gesamt ca 4-5 Stunden; 650 Hm im Anstieg

Streifzüge durch das hintere Großarltal
Ort: Hüttschlag
Termine: Jeden Mittwoch im Zeitraum 13.07.-07.09.‘16
Treffpunkt: 09:00 Uhr Parkplatz Talwirt; Rückkehr ca. 16:00 Uhr
Kosten: 15,00€ pro Person; Kinder/Jugendliche (8-16 J.) in Begleitung ihrer Eltern frei
Anmeldung: nicht erforderlich
Gehzeit: gesamt 5 Stunden


Steilwände des Nationalparks Gesäuse
(c) Stefan Leitner

Steilwände des Nationalparks Gesäuse
(c) Stefan Leitner

Juli 2016: Wandern und Kino im Nationalpark Gesäuse

Jeden Donnerstag-Abend im Juli und August gibt es "großes Kino" unter freiem Sternenhimmel im Nationalpark Gesäuse - beim Weidendom, zu Füßen der imposanten Hochtorgruppe. Welche Kulisse könnte einladender sein, um Natur- und Bergfilme zu genießen? Bei Regen sind die Filme im Schutze eines Zeltes zu sehen. Im Juli werden gezeigt: "Lachsfischen in Jemen", "Die Geschichte vom weinenden Kamel", "Das Mädchen und der Fuchs" sowie der Spielfilm "Der Atem des Himmels". Beginn ist jeweils 21 Uhr, der Eintritt ist frei!

Das gesamte Kinoprogramm ist abrufbar unter:
http://www.nationalpark.co.at/de/component/phocadownload/category/6-flyer-folder-broschueren?download=822:kino-beim-weidendom


Als Tageswanderung vor dem Kinoabend ist die Runde über die Gsengscharte auf die Haindlkarhütte und retour über den Leierweg besonders zu empfehlen.
Ausgehend vom Parkplatz "Weidendom" wandert man ohne nennenswerte Steigungen am Themenweg "Wilder John" das Johnsbachtal hinein, bis man zum Gseng kommt. Ab hier steigt man steil bergauf, bis man nach etwa 1,5 Stunden die Gsengscharte auf etwa1280 Meter erreicht. Von dort eröffnet sich ein spektakulärer Einblick in die Nordwände der Hochtorgruppe und das Ziel der Wanderung, die Haindlkarhütte, ist ebenfalls schon zu sehen. Gut gestärkt sind der Abstieg ins Ennstal und der Rückweg zum Weidendom über den Leierweg leicht zu schaffen.

Gesamt 660 Höhenmeter und 2,5 - 3 Stunden Gehzeit.
Einen besonderen Mehrwert hat man durch die Führung eines ortskundigen Rangers. Alle Infos dazu unter "Buch die deinen Guide"
http://www.nationalpark.co.at/de/component/phocadownload/category/4-aktuelle-brosch%C3%BCren?download=112:buch-dir-deinen-guide


Laussabaueralm vor der Kulisse der Kampermauern (c) Sieghartsleitner
Laussabaueralm vor der Kulisse der Kampermauern (c) Sieghartsleitner

Laussabaueralm vor der Kulisse der Kampermauern (c) Sieghartsleitner
Laussabaueralm vor der Kulisse der Kampermauern (c) Sieghartsleitner

Juni 2016: Von Alm zu Alm im Nationalpark Kalkalpen

Der farbenfrohe Naturerlebnisweg

Der gemütliche Nationalpark Almen-Rundwanderweg am Hengstpaß bei Rosenau liegt zwischen den steil aufragenden Kamper- und den einsamen Haller Mauern. Er führt zu idyllischen Plätzen, urigen Almhütten und entlang des Laussabaches. Besonders im Juni kann man am Almenweg eine außergewöhnliche Vielfalt an prächtigen Knabenkräutern und anderen exotisch aussehenden Orchideen bestaunen. Im Nationalpark Kalkalpen sind Wiesen und kräuterreiche Almen bunte Inseln im Waldmeer und als Bewahrungszone ausgewiesen. Sie werden durch aktive Maßnahmen wie Mahd und Weide erhalten und ökologisch bewirtschaftet, um ihren Artenreichtum zu bewahren. Denn diese Kulturlandschaften sind Oasen für Tiere und Pflanzen, deren eigentliche Heimat die vielen offenen Kleinstandorte von naturnahen Bergwäldern sind.

Der Almen-Rundwanderwegmit seinen Erlebnisstationen ist ein attraktives Angebot für Naturliebhaber, die gemütliche Wanderungen mit Einkehrmöglichkeiten schätzen.
Er bietet einen Panoramablick mit prächtiger Aussicht auf Kampermauer und Haller Mauern bis ins Gesäuse. Dort werden auf großformatigen Bildern die umliegenden Berggipfel und die Entstehung der Kalkalpen erklärt. Beim Biotop Puglalm befindet sich die Kinderstube von Grasfröschen, Erdkröten, Bergmolchen und Gelbbauchunken. Sie nutzen dieses Gewässer zum Ablaichen. Zwischen Puglalm und Laussabaueralm gibt ein "Schmetterlingsrad" Einblick in den Artenreichtum der heimischen Tagfalter. Insgesamt über 1.500 Schmetterlingsarten sind im Schutzgebiet nachgewiesen, ein Spitzenwert in Österreich! Die hohe Vielfalt an Pflanzenarten auf den Almen fördert die Vielfalt an Schmetterlingen und ihren Raupen, der Blütenreichtum schafft im Sommer ein üppiges Nektarangebot für Falter. Beim "Orchideenrad" werden über 40 wild wachsende Orchideenarten des Nationalparks vorgestellt. Unsere heimischen Arten stehen ihren tropischen Verwandten in ihrer Schönheit um nichts nach. Sie bevorzugen nährstoffarme, "magere" Standorte und reagieren daher sehr empfindlich auf menschliche Veränderungen wie Düngung oder Entwässerung.

Rundwanderweg: ja
Kilometer: 4,9 km
Gehzeit: 2 Std.
Aufstieg: 200 hm
Schwierigkeitsgrad: leicht
Karte: Kompass Karte Nr. 70 - Nationalpark Kalkalpen; 1:25 000;
Start: Parkplätze an der Hengstpaß-Landesstraße im Bereich zwischen Karlhütte und Puglalm Zufahrt über Windischgarsten und Rosenau oder von der B 115 kommend über Altenmarkt und Unterlaussa.
Charakter: Leichte Wanderung auf Schotterwegen und über Almweiden für die ganze Familie; Den Folder zum Naturerlebnisweg mit einer Übersichtskarte und den Stationen erhalten Sie gratis in der Nationalpark Hengstpaßhütte und in den Nationalpark Besucherzentren sowie unter www.kalkalpen.at

Einkehr:
Karlhütte (890 m)
Von Mai bis Ende Oktober von 11-19 Uhr bewirtschaftet
Ruhetag: Mi. ab 16 Uhr und Donnerstag
Tel.: 0664/9673165

Laussabaueralm (785 m)
Von Anfang Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet
Ruhetag: Di. und Mi.
Tel.: 0664/9077747

Puglalm(870 m)
Von Anfang Mai bis Mitte Oktober durchgehend bewirtschaftet
Tel.: 0664-8629443



Fuchs liegt auf moosbewachsenen Baumstamm
(c) Reinhard Roetzel

Fuchs liegt auf moosbewachsenen Baumstamm
(c) Reinhard Roetzel

Mai 2016: Eröffnung Fotoausstellung "Bild-Geschichten"

Viele Menschen, die im Thayatal unterwegs sind, machen außerordentliche Naturerfahrungen, mit etwas Glück gelingen eindrucksvolle Tierbeobachtungen oder faszinierende persönliche Erlebnisse. Wenn dann auch noch der Fotoapparat dabei ist und rechtzeitig zum Einsatz kommt, so lassen sich spannende Natur-Geschichten dokumentieren. Der Nationalpark Thayatal hat diese gesammelt stellt die schönsten Thayatal-Erfahrungen in einer Fotoausstellung aus.

Die Eröffnung findet im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks am Sonntag, 22. Mai, um 10.00 Uhr im Nationalparkhaus Hardegg statt. Frühaufsteher können bereits um 7.00 Uhr bei einer gemeinsamen Wanderung mit den Fotografen mitmarschieren.

Die Ausstellung ist bis 31. Oktober im Nationalparkhaus im Rahmen der Ausstellung Natur-Geschichten zu besichtigen!

Kein Teilnahmebeitrag!

Landschaft des Nationalparks Gesäuse, steiler Fels und der Fluss Enns
Landschaft des Nationalparks Gesäuse (c) Martin Hartmann

Landschaft des Nationalparks Gesäuse, steiler Fels und der Fluss Enns
Landschaft des Nationalparks Gesäuse (c) Martin Hartmann

April 2016: Lerne Naturfotografie von den Profis im Nationalpark Gesäuse

Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten erstreckt sich eine der größten Felsschluchten Europas: das Gesäuse. Dieses "Gseis" ist eine Welt wilden Wassers, eingezwängt zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, Ehrfurcht erregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Der jüngste Nationalpark Österreichs bietet rund ums Jahr eine Vielzahl an Workshops, Seminaren und Wanderungen rund um das Thema Fotografie an. Geführt und angeleitet von Profis kann man Naturfotografie in all ihren Facetten erlernen und perfektionieren. Im April bietet sich beispielsweise die Balz der Auer- und Birkhähne an.

Weitere Informationen:
http://www.nationalpark.co.at/de/veranstaltungen/fotografie



eine Bekassine, ein Vogel, spaziert am Seeufer des Neusiedler Sees entlang
Bekassine am Seeufer (c) Archiv NP Günther Karmann

eine Bekassine, ein Vogel, spaziert am Seeufer des Neusiedler Sees entlang
Bekassine am Seeufer (c) Archiv NP Günther Karmann

März 2016: Österreichs frühester Frühling im NP Neusiedler See - Seewinkel - Der Watvogelzug setzt ein!

Das Frühjahr ist im Seewinkel in vielerlei Hinsicht eine äußerst abwechslungsreiche Jahreszeit - schon der Beginn lässt sich nur schwer datieren. Bereits Anfang März kann es vergleichsweise warm sein.
Die Wasserstände der Lacken des Neusiedler See - Gebiets sind nach den Niederschlägen des Winterhalbjahres normalerweise am höchsten, auch die tiefer gelegenen Wiesen und Weideflächen sind im Frühling großflächig überschwemmt. Die Abstände für das Beobachten und Fotografieren vom Weg aus sind also vergleichsweise kurz.

Mit dem Anstieg der Temperaturen sind bereits im Februar die ersten Kiebitze und Rotschenkel im Seewinkel angekommen, während wir im März die Ankunft von bis zu 30 verschiedenen Limikolenarten erwarten, darunter Säbelschnäbler, Uferschnepfe, Kampfläufer und Goldregenpfeifer, für welche der Seewinkel eines der bedeutendsten Rastgebiete in Zentraleuropa darstellt. Ein sehenswertes und spektakuläres Schauspiel für Beobachter sind die akrobatischen Balzflüge der Kiebitze!

Der Frühling ist jedoch nicht nur Balz- und Brutzeit für Vögel, sondern auch Laichzeit für elf verschiedene Amphibienarten (Rotbauchunken, Wechselkröten, Wasser- und Laubfrösche) und Blütezeit der Salz- und Orchideengewächse.

Auf der Suche nach den schönsten Frühlingsboten können Sie sich auch im Rahmen einer Nationalparkexkursion begeben - das Märzprogramm finden Sie auf der Homepage.

Anmeldung und weitere Information:
Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel
T: +43 2175 3442
info@nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at
www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel



eine Gruppe von Schneeschuhwanderern im Nationalpark Hohe Tauern
Schneeschuhwandern im Nationalpark Hohe Tauern (c) NPHT

eine Gruppe von Schneeschuhwanderern im Nationalpark Hohe Tauern
Schneeschuhwandern im Nationalpark Hohe Tauern (c) NPHT

Februar 2016: Schneeschuhwandern im Nationalpark Hohe Tauern

Es hat geschneit und Schneeschuhwandern steht schon seit langem auf Ihrer persönlichen Wunschliste? Dann zögern Sie nicht und machen Sie sich auf den Weg in den Nationalpark Hohe Tauern.
Mit dem ersten Schnee gewinnen Landschaften plötzlich eine völlig andere, neue Qualität: Wiesen, mit bizarren Rauhreifkristallen überzogen glitzern in der winterlichen Sonne und die verschneiten Bäume sehen aus wie Märchengestalten, die in strahlend weiße Mäntel gehüllt sind; hell erleuchtet streben die Gipfel des Nationalparks Hohe Tauern in den tiefblauen Winterhimmel.
Mitzubringen sind nur festes Schuhwerk, Winterbekleidung - und eine große Portion Neugierde! Denn die Nationalpark Ranger, die die Gäste auf diesen Touren führen, sind wahre Experten im Schutzgebiet und weihen Besucher in die Geheimnisse des winterlichen Nationalparks ein!
Jeweils montags um 10.15 Uhr startet bei der Talstation der Großglockner Bergbahnen in Heiligenblut eine Schneeschuh-Schnuppertour ins Reich des Großglockners. Ins Fleißtal oberhalb von Heiligenblut geht es dienstags um 9.15 Uhr, wo die TeilnehmerInnen mit Schneeschuhen in den winterlichen Lebensraum der größten Steinwildkolonie des Nationalparks geführt werden. Mit etwas Glück können auch Steinadler, Schneehuhn oder Gämse beobachtet werden.
Vom Nationalparkzentrum Mallnitz startet jeden Dienstag um 13.30 Uhr eine Schnuppertour auf Schneeschuhen ins Tauerntal und jeden Donnerstag um 9.00 Uhr eine Schneeschuhwanderung zur Häusleralm. Ins Maltatal entführt jeweils montags um 13.30 Uhr eine Schneeschuh-Schnuppertour mit Rangern, die mit einer Spurensuche verbunden wird.
Ein Tipp: Ihr persönlicher Nationalpark Ranger - für eine individuell geführte Schneeschuhwanderung! Lernen Sie den Nationalpark Hohe Tauern ganz persönlich kennen! Für spezielle Wanderungen im kleinen Kreis haben Sie die Möglichkeit, Nationalpark Ranger für sich zu buchen.

Anmeldung und weitere Information: Nationalpark Hohe Tauern, Tel.: + 43 (0)4825/6161, nationalpark@ktn.gv.at oder www.nationalparkerlebnis.at

Wildschweine haben ein dickes Fell
(c) Sendor-Zeman
Wildschweine haben ein dickes Fell
(c) Sendor-Zeman

Wildschweine haben ein dickes Fell
(c) Sendor-Zeman
Wildschweine haben ein dickes Fell
(c) Sendor-Zeman

Jänner 2016: Überleben bei Kälte, Eis und Schnee

Alle, die sich auch in der kalten Jahreszeit nach Frischluft, Bewegung und vor allem Naturerlebnis sehnen, werden bei den geführten Winterwanderungen des Nationalparks Donau-Auen fündig. Am Sonntag, 17. Jänner und 7. Februar 2016 um 14:00 Uhr findet eine Exkursion zum Thema "Überleben bei Kälte, Eis und Schnee" im Nationalpark Donau-Auen statt.

Im Winter regieren Eis, Wind und oft klirrende Kälte. Wildtiere schützen sich mit einem besonders dicken Pelz, wasserdichtem Gefieder oder einfach mit dem Verschlafen dieser Jahreszeit. Eine winterliche Spurensuche im Nationalpark Donau-Auen führt zu den wahren Überlebenskünstlern, die auch dem geringen Nahrungsangebot trotzen.

Detailinfo und Anmeldung für die Winterwanderungen:
Sonntag, 17. Jänner und 7. Februar 2016, jeweils 14.00 Uhr, Orth an der Donau
sowie für Gruppen zum Wunschtermin.
Telefonischer Winter-Journaldienst im schlossORTH Nationalpark-Zentrum, Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr, Tel. 02212/3555 bzw. schlossorth@donauauen.at