NP Gesäuse


Die Attribute des Nationalparks Gesäuse: Wildes Wasser - Steiler Fels<br>(c) Andreas Hollinger
Die Attribute des Nationalparks Gesäuse: Wildes Wasser - Steiler Fels
(c) Andreas Hollinger
Die Attribute des Nationalparks Gesäuse: Wildes Wasser - Steiler Fels<br>(c) Andreas Hollinger
Die Attribute des Nationalparks Gesäuse: Wildes Wasser - Steiler Fels
(c) Andreas Hollinger
  • Im Bundesland Steiermark
  • Jüngster Nationalpark Österreichs, gegründet 2002
  • 6 Nationalparkgemeinden
  • 11.306 ha groß
  • Höhenlage zwischen 490 m und 2370 m Seehöhe (Hochtor)
  • Etwa 90 Brutvogelarten und 50 Orchideenarten
  • 50% Wald, 31% Fels, Schutthalden und alpine Rasen, 13% Latschen, 5% Almweiden und -wiesen.


Der 2002 gegründete Nationalpark Gesäuse ist mit einer Fläche von 11.306 Hektar der drittgrößte der sechs österreichischen Nationalparks. Der Naturraum dieses zwischen Admont - bekannt für das Benediktinerstift - und Hieflau - einer alten Bergwerksstadt - gelegenen Nationalparks, der 86 Prozent Naturzone aufweist und in der die Naturlandschaft erhalten bzw. gefördert wird, ist geprägt von Fels, Almen, Wald und dem reißenden Wildfluss Enns.

Das auch liebevoll als "Xeis/Gseis" bezeichnete Schutzgebiet beherbergt überwiegend natürliche und naturnahe Wälder und Reste von Urwäldern, Feuchtgebiete und Auwälder sowie einzigartige Waldbiotope, deren Erhaltung in Zukunft garantiert werden soll.

Neben Naturschutz, Verbesserung der Lebensräume gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und Erforschung der Ökosysteme zählen Erholung und Umweltbildung zu zentralen Aufgaben des steirischen Nationalparks. Unterstützt wird der Nationalpark in der Forschung durch Universitäten und anerkannte SpezialistInnen.

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Erlebniszentrum Weidendom 
(c) Heinz Hudelist
Erlebniszentrum Weidendom
(c) Heinz Hudelist

Erlebniszentrum Weidendom 
(c) Heinz Hudelist
Erlebniszentrum Weidendom
(c) Heinz Hudelist

Erlebniszentrum Weidendom mit Themenwegen und begehbarem Ökologischen Fußabdruck

Am Ufer der Enns, umrahmt von einem einzigartigen Gebirgspanorama, hat das lebendige Bauwerk des Weidendoms seine Wurzeln geschlagen. Seine Forschungswerkstatt sowie die vielfältigen Angebote und Ruheinseln rund um den Weidendom lassen Sie für einige Zeit in eine ungeahnte Welt eintauchen, in der eine Handvoll Waldboden oder eine selbst genommene Wasserprobe einen faszinierenden Mikrokosmos offenbaren.

Direkt neben dem Weidendom befindet sich Österreichs erster begehbarer ökologischer Fußabdruck. Der ökologische Fußabdruck beschreibt die Fläche, die notwendig ist, um die Bedürfnisse eines Menschen (Ernährung, Wohnen, Mobilität und Konsum) zu decken. Unser "begehbarer" Ökologischer Fußabdruck in Form eines Labyrinths bietet auf unterhaltsame Weise die Möglichkeit, den persönlichen Lebensstil zu erkunden und ihm sprichwörtlich auf die Spur zu kommen.

Das Erlebniszentrum Weidendom ist auch Ausgangspunkt für die Themenwege "Lettmair Au" und "Der wilde John"

Öffnungszeiten Nationalpark Erlebniszentrum Weidendom:
Mai, Juni: Samstag, Sonntag, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr
Juli, August, bis Mitte September: täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
September: Samstag, Sonntag, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr

Neue Ausstellung im Stift Admont 
(c) Andreas Hollinger
Neue Ausstellung im Stift Admont
(c) Andreas Hollinger

Neue Ausstellung im Stift Admont 
(c) Andreas Hollinger
Neue Ausstellung im Stift Admont
(c) Andreas Hollinger

Leidenschaft für Natur in der Museumslandschaft des Stiftes Admont

Nur 7 km liegen zwischen dem naturhistorischen Museum des Stiftes Admont und dem Nationalpark Gesäuse Eingang. Seinerzeit nützte Pater Gabriel Strobl die geografische Lage von Admont für ausgedehnte Wanderungen und begründete eine lokale Tradition der Naturforschung, die heute mit dem öffentlichen Forschungsauftrag des Nationalpark Gesäuse weitergeführt wird. Die Leidenschaft, mit der Gabriel Strobl botanisierte oder Insektenkunde betrieb, finden wir bei den Forschern im Nationalpark wieder.

Was liegt näher, als diese Gemeinsamkeiten auch in Form einer praktischen Kooperation umzusetzen! Seit 2015 weckt eine Dauerausstellung im naturhistorischen Museum des Benediktinerstiftes Admont die Emotion der Besucher.

"Leidenschaft für Natur" knüpft an die Sammlung des Stiftes "Jenseits des Sehens" an und setzt einen künstlerischen Schwerpunkt mit Akustik. Der aus dem großen Walsertal stammende Komponist Thomas Gorbach verwirklicht mit einem "Acousmonium" eine Raumklanginstallation, die Original-Geräusche aus dem Gesäuse kompositorisch überarbeitet. Ganz besonders spannend ist, dass diese Klangkulisse auf die Anwesenheit und Bewegung der Besucher reagiert, die Töne als vierte Dimension den Raum erlebbar machen. Erleben Sie einen starken visuellen Eindruck in Verbindung mit einem weltweit neuartigen Hörerlebnis.

Interaktive Ausstellung im NP-Pavillon 
(c) Ernst Kren
Interaktive Ausstellung im NP-Pavillon
(c) Ernst Kren

Interaktive Ausstellung im NP-Pavillon 
(c) Ernst Kren
Interaktive Ausstellung im NP-Pavillon
(c) Ernst Kren

Nationalpark Pavillon Gstatterboden mit Geologieausstellung

Der Nationalpark Pavillon liegt verkehrsgünstig an der Ennstalbundesstraße, nur 5 Gehminuten vom Bahnhof Gstatterboden und dem nahe gelegenen gut frequentierten Campingplatz "Forstgarten" entfernt. Er ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen (Ennstalerhütte, Buchsteinhaus, geführte Touren). Er ist ein beliebtes Ziel für eine kräftige Stärkung vor oder nach der "Hochscheiben Mountainbikestrecke". Das Gebäude beherbergt eine interaktive Geologieausstellung, eine Infostelle, einen Gastronomiebereich mit Sonnenterrasse und Kinderspielplatz sowie einen kleinen Shop.

In den Sommermonaten stellt der Nationalpark Pavillon in Gstatterboden Mountainbikes und E-Bikes zum Verleih zur Verfügung!

GEOLOGIEAUSTELLUNG "EINE LANDSCHAFT VERSTEHEN"

Unter diesem Motto erwartet Sie eine faszinierend inszenierte Geologieausstellung, die Wissenschaft mit Erlebnis verbindet.

Alle Stationen sind mit spielerischen Aufgaben verbunden, mittels derer sich die geologischen Zusammenhänge, wie Tektonik und Gebirgsbildung, Gesäuseschlucht, Eiszeit und Bodenbildung entdecken lassen.

Nationalpark Gemeinden (Steiermark)

Admont, Johnsbach, Hieflau, Landl, St. Gallen, Weng

Anreise

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