Zuwachs im Datenökosystem: Nationalparks Austria Forschungsarbeiten auf data.gv.at

Dorfertal, Okt2017 © NPHT, Jurgeit
Dorfertal, Okt2017 © NPHT, Jurgeit

Nationalpark: NP Austria

Forschung zählt zu den wichtigsten Aufgaben eines jeden Nationalparks. Als bedeutende Freilandlabore leisten auch die österreichischen Nationalparks seit je her einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaft und Forschung, indem sie - zusammen mit ihren Partnern - Daten erheben und natürliche Entwicklungen kontinuierlich beobachten und dokumentieren. Da in den großen Schutzgebieten "Natur noch Natur sein darf", lassen sich hier Phänomene untersuchen, die man sonst kaum mehr beobachten kann.

Die große Bedeutung, die der Forschung in den heimischen Nationalparks zukommt, spiegelt sich auch in den Tätigkeiten des Dachverbandes wider. Um den Austausch unter den Nationalparks weiter zu fördern, wurde eine Nationalparks-Austria Arbeitsgruppe zum Thema "Forschung" gegründet. Ziel dieser Gruppe ist die Zusammenarbeit durch die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Projekte weiter zu stärken damit unser Naturerbe erhalten bleibt.

So betreiben die sechs österreichischen Nationalparks seit mehreren Jahren gemeinsam die Metadatenplattform parcs.at und stellen über diese Metadaten zu Publikationen, Projekten und Daten wie beispielsweise GIS-/Geodaten bereit. Da die erlangten Erkenntnisse nicht nur für die Nationalparks interessant, sondern auch für andere Forschungseinrichtungen und Schutzgebiete nützlich sind, wurde im Zuge der OpenData-Initiativen an einer Schnittstelle für parcs.at mit data.gv.at - offene Daten Österreichs" gearbeitet. Die Bemühungen haben sich gelohnt!

Seit März 2018 stellen alle österreichischen Nationalparks Metadaten zu Publikationen und Geo-Vektordaten auf data.gv.at zur Verfügung. Über 1300 Einträge zu "Nationalpark-Themen" - vorwiegend Naturschutz- und Forschungsthemen - sind nun auf data.gv.at auffindbar. Die thematische Abdeckung ist dabei so vielfältig wie die Nationalparks selbst: Sie reicht von Geodaten wie den Nationalparkgrenzen über Berichte zu Gletschermessprojekten und dem Ornithologischen Monitoring bis hin zu Tätigkeitsberichten der Nationalparkverwaltungen im Sinne einer transparenten öffentlichen Verwaltung.

Räumlich erstrecken sich die Daten entsprechend der sechs Nationalparks vom höchsten Berg Österreichs im Nationalpark Hohe Tauern über ursprüngliche Wälder in den Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse und einzigartige Flusslandschaften im Nationalpark Donau-Auen und Thayatal bis hin zum flachen Steppensee im Nationalpark Neusiedlersee - Seewinkel.


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