Auftrag & Ziele


Die Nationalpark-Strategie sieht die öffentlichkeitswirksame Präsenz von Nationalparks Austria in einem optimal genutzten Netzwerk Verbündeter als zentrales Element der Kommunikationsstrategie vor. Das Herausstreichen von Gemeinsamkeiten und die Rolle der Nationalparks als Teil der nationalen Identität können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, diese Situation zum Positiven zu verändern. Bislang wurden die Nationalparks großteils regional vermarktet. Eine starke Zusammenarbeit - insbesondere mit den einzelnen Nationalparkverwaltungen - ist also bei einer solchen, österreichweiten Initiative unabdingbar.

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT NATIONALPARKS AUSTRIA 2012-2014 und 2015-2018

Um diese Präsenz in der Öffentlichkeit zu erreichen wurde zunächst das vom Umweltdachverband bereute Projekt "Nationalparks Austria Öffentlichkeitsarbeit 2012-2014" initiiert. Darauf aufbauend verfolgte das Folgeprojekt "Nationalparks Austria Öffentlichkeitsarbeit 2015-2018" folgende Kommunikationsziele:

  • Die Dachmarke Nationalparks Austria wird eine starke Marke, die alle österreichischen Nationalparks repräsentiert.
  • Die allgemeine Bekanntheit der Dachmarke wird wesentlich gesteigert.
  • Die Öffentlichkeit schätzt die österreichischen Nationalparks, deren Bedeutung und Anliegen hoch ein.
  • Die Öffentlichkeitsarbeitstools sind ein zentrales Informations- und Meinungsbildungsinstrument für die österreichischen Nationalpark-AkteurInnen.

Die Themenschwerpunkte der Projekte lagen dabei in der Entwicklung und Bekanntmachung der Dachmarke Nationalparks Austria und der Fortführung von erfolgreichen Maßnahmen aus dem Vorgängerprojekt.

NATIONALPARKS AUSTRIA KOMMUNIKATIONSSTRATEGIE

Durch dieses Projekt soll die Zusammenarbeit im Bereich Öffentlichkeitsarbeit weiter gestärkt und die Nationalpark Idee an die breite Öffentlichkeit vermittelt werden. Erfolgreiche Maßnahmen, wie die Dachmarkenkampagne und das Nationalparks Austria Medienstipendium werden durch diese Förderung fortgesetzt. Zudem wird in dem Projekt ein starker Fokus auf den Online-Bereich gelegt sowie der Ausbau der gemeinsamen Kommunikationsinhalte der Dachmarke mit den sechs Nationalparks ermöglicht.

Ziel ist es, die spannenden Inhalte der Nationalparkwelt auch ansprechend und zielgruppengerecht zu kommunizieren, so dass sich Personen aus nah und fern daran erfreuen können und den Wert dieser einzigartigen Naturjuwelen zu schätzen lernen.
Laufzeit des Projektes ist bis Ende Oktober 2021.

BEFIT

Wie die Kommunikation nach außen, ist auch die Vernetzung innerhalb und unter den Nationalparks ein wesentliches Anliegen des Vereins.
Zu diesem Zweck führen die Nationalparks unter der Federführung des Vereins mehrjährige Projekte durch, in deren Rahmen sich die Schutzgebiete und ihre MitarbeiterInnen untereinander vernetzen.

Aufbauend auf den in den Projekten LEGZU (Leitlinien, Grundsätze, Zusammenarbeit) und SEZUM (Service, Zusammenarbeit, Umsetzung) gewonnenen Erfahrungen wurde das Nachfolgeprojekt BEFIT (Bildung, Erfahrung, Forschung, Interessen, Tourismus) konzipiert, in welchem bis Ende 2020 weitere Schritte zur Stärkung der österreichischen Nationalparks gesetzt werden.

So werden etwa ein Positionspapier zum Thema Tourismus und eine Zusammenschau des Naturerbes in den Nationalparks (FFH- und Rote-Listen-Arten, Lebensräume, Schutzgüter etc.) entstehen. In der Vergangenheit erfolgreiche Maßnahmen wie bspw. die Nationalparks Austria Jahreskonferenz und der Nationalparks Austria Mitarbeitertag werden eine Neuauflage erfahren. Die Durchführung eines Zertifizierten Ranger-Lehrganges und die Weiterentwicklung von Systemen, die die Nationalpark-übergreifende Zusammenarbeit erleichtern und verbessern, runden das Paket ab.
Laufzeit des Projektes ist bis Ende Dezember 2020.

Hintergrund & Entstehung

Der gemeinnützige Verein Nationalparks Austria mit Sitz in Orth a.d. Donau (NÖ) hat es sich als Dachverband zum Ziel gesetzt, durch die Koordination und Durchführung gemeinsamer Projekte die Zusammenarbeit, sowie die dynamische Weiterentwicklung der österreichischen Nationalparks zu fördern. Gemeinsame Interessen werden gemäß Österreichischer Nationalpark-Strategie wahrgenommen und seine Mitglieder in allen Belangen gefördert und unterstützt.

Alle Projekt werden vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) und der Europäischen Union unterstützt.