Nationalparkfamilie
zu Gast

Donau-Auen

Vergangene Woche wurde der Nationalpark Donau-Auen gemeinsam mit dem Verein Nationalparks Austria zwei Tage lang in Hainburg zum Gastgeber für über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sechs österreichischen Nationalparks, von den alpinen Räumen bis zur pannonischen Ebene.

Montage von Bildern
(c)Grabner
Eine Frau sellt Deko auf.
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Nationalparks Austria Mitarbeiter:innen-Tag

Derartige Treffen haben gute Tradition, sie finden in zweijährigen Intervallen statt und dienen neben dem fachlichen Austausch und persönlicher Kontaktpflege auch stets der intensiven Beschäftigung mit jeweiligen Schwerpunktthemen.

Zuletzt hatten wir 2005 die Veranstaltung ausgerichtet, groß war daher die Freude über die kommenden Gäste und intensiv die Vorbereitungsarbeit. Galt es doch, ein Programm zu entwickeln, die Eingangsreferate, Workshops sowie einzuladende Fachleute festzulegen. Thematisch legte die Veranstaltung diesmal den Fokus auf die hoch aktuellen Themen Klimakrise und Biodiversitätsverlust, deren Folgen auch in den Nationalparks schon spürbar sind.

Mitarbeiter der österreichischen Nationalparks
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Fotobox
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Mit der Kulturfabrik Hainburg als Standort für die Zusammenkunft stand uns ein erfahrener Eventplaner zur Seite. Doch benötigte Räume, Bestuhlung, Technik, Material und nicht zuletzt auch die geeignete Bewirtung mussten genau festgelegt werden. Insbesondere unsere Nationalparkmitarbeiterinnen Ursula Grabner und Kerstin Drabits sowie das Nationalparks Austria Team Stephanie Blutaumüller, Alissa Holleis und Roman Salomon übernahmen die Koordination.

Das Donau-Auen Team hatte diesmal bezüglich Unterbringung „Heimvorteil“ – für die Anreisenden aus den Nationalparks Thayatal, Neusiedler See – Seewinkel, Gesäuse, Kalkalpen und Hohe Tauern mussten jedoch alle verfügbaren Quartiergeber der Region angefragt, reserviert und zugeteilt werden. Diverse Transferbusse ebenso.

Menschen stehen vor der untergehenden Sonne
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Menschen beobachten den Sonnenuntergang
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Wie üblich stand der erste Tag des Treffens im Zeichen von Erkenntnisgewinn und Diskussion, sowohl im Plenum als auch in Arbeitsgruppen. Das Programm unter Moderation von Nationalpark-Ranger Manfred Rosenberger war hochkarätig besetzt:

Begrüßung und Einleitung wurden von Nationalparkdirektorin Edith Klauser, Valerie Zacherl-Draxler seitens Klimaschutzministerium und Christian Übl, Obmann des Vereins Nationalparks Austria vorgenommen. Impulsvorträge von Klaus Haslinger, Geosphere Austria sowie Stefan Schindler, Umweltbundesamt vertieften das Jahresthema. Die folgenden Workshops lauteten:

  • Folgen der Klimakrise für Nationalparks und mögliche Zukunftsstrategien (Input von Klaus Haslinger, Geosphere, Moderation und Leitung: Andreas Rofner, Nationalpark Hohe Tauern Tirol)
  • Wer gewinnt, wer verliert – Arten in der Klimakrise (Input von Erwin Nemeth, BirdLife, Moderation und Leitung: Harald Grabenhofer, Nationalpark Neusiedlersee – Seewinkel)
  • Strategien zu angepasster Besucherlenkung in den Nationalparks (Input von Prof. Ulrike Pröbstl-Haider, BOKU, Moderation und Leitung: Martin Hartmann, Nationalpark Gesäuse)
  • Wie kommunizieren wir die Klimakrise? (Input von Michael Schöppl, Escape Box Ocean Eye, Verein ScienceCenter-Netzwerk, Moderation und Leitung: Stephanie Blutaumüller, Nationalparks Austria)

Die Ergebnisse werden in Bälde in zusammengefasster Form von allen Nationalparks übernommen und weiter behandelt werden.

Gruppenfoto der Mitarbeiter der österreichischen Nationalparks
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