18. Mitarbeiter:innen-Tag
Familientreffen in Mittersill

Nationalparks Austria

Von 18. bis 19. September 2025 fand der Mitarbeiter:innentag der österreichischen Nationalparks statt. Etwa 200 Teilnehmer:innen aus allen sechs österreichischen Nationalparks kamen in Mittersill im Nationalpark Hohe Tauern bei strahlendem Sonnenschein zusammen, um sich gemeinsam fortzubilden und auszutauschen.

Gruppenfoto von etwa 200 Personen auf einer grünen Wiese
(c) NPHT Kreidl-Glück

Von pannonischer Steppe über wilde Flusslandschaften bis hin zu dichten Bergwäldern und steilen Felsklippen - die sechs Nationalparks schützen Österreichs wertvollste Naturräume, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Was sie vereint sind die gemeinsamen Ziele und Werte und die Menschen, die diese in ihrer Arbeit vertreten und vermitteln. Am Erhalt des Naturerbes zu arbeiten, ist das gemeinsame Ziel, doch ist der Austausch gar nicht so einfach, wenn hunderte Kilometer räumlicher Distanz zwischen den Arbeitsplätzen liegen. Um sich gemeinsam zu aktuellen Herausforderungen weiter zu bilden und den Austausch zu fördern, wird alle zwei Jahre der Nationalparks Austria Mitarbeiter:innen-Tag veranstaltet, mit jeweils einem anderen Nationalpark als Gastgeber.

Am 18. und 19. September 2025 fand der Mitarbeiter:innen-Tag in Mittersill, im Nationalpark Hohe Tauern Salzburg statt. Der erste Tag startete mit spannenden Fachvorträgen zur aktuellen Forschung im Nationalpark, während am zweiten Tag die vielfältige Landschaft selbst bei Exkursionen erkundet werden konnte. Etwa 200 Mitarbeiter:innen aus West und Ost kamen zusammen, um sich auszutauschen und fortzubilden und so den Wissenstransfer zwischen den Nationalparks zu stärken.

„Die sechs österreichischen Nationalparks sind herausragende Schutzgebiete und Österreichs Naturerbe für dessen Schutz wir uns gemeinsam einsetzen. Jeder Nationalpark ist einzigartig, doch was alle eint, ist der gemeinsame Auftrag: Schutz, Forschung, Bildung und das Naturerlebnis. Dieses Wir macht die Stärke von Nationalparks Austria aus“, betonte Valerie Zacherl-Draxler, zuständige Leiterin der Fachabteilung für Nationalparks im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft.

Zwei Personen stehen auf einem kleinen Podium vor einem vielköpfigen Publikum
(c) NPHT Kreidl-Glück
Drei Männer stehen vor einem Publikum
(c) NPHT Kreidl-Glück

Die Fachvorträge spannten einen thematischen Bogen von den Auswirkungen des Klimawandels im Hochgebirge über die Bedeutung naturnaher Fließgewässer und Waldökosysteme, bis hin zu den Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Tourismus und Naturschutz. Besonders hervorgehoben wurde die kontinuierliche Forschung – etwa bei Greifvögeln – die zeigt, wie generationsübergreifende Zusammenarbeit Artenschutz ermöglicht. Die Vorträge boten einen Einstieg in die Themen und die Grundlage für die nachfolgenden Diskussionen und den Austausch im Anschluss. So wird sichergestellt, dass lokalen Herausforderungen mit gemeinsamen Ansätzen begegnet werden kann.

„Der Nationalpark Hohe Tauern macht eindrucksvoll sichtbar, warum Zusammenarbeit über Grenzen und Generation hinweg unverzichtbar ist. Gerade hier greifen Schutz, Nutzung und regionale Entwicklung sowie die vertrauenswürdige Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern ineinander, um unser Naturerbe zu bewahren. Ein Schutzgebiet wie der Nationalpark Hohe Tauern lebt von der Akzeptanz und dem Verständnis der Menschen vor Ort. Ganz entscheidend ist dabei das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den jeweiligen Bereichen. Begeisterung kann man nur vermitteln, wenn wir diese auch leben. Dafür bedanke ich mich bei Frau- und Mannschaft in den jeweiligen Bundesländern recht herzlich“, zeigt sich Landesrat Josef Schwaiger überzeugt.

Ein Vortragender in grüner Uniform steht vor einer Leinwand, auf der ein Greifvogel abgebildet ist
(c) NPHT Kreidl-Glück
Eine Gruppe von Personen in grüner Uniform sitzt in einem Halbkreis in einem Klassenzimmer
(c) Drabits

Auch der Obmann von Nationalpark Austria, Nationalparkdirektor Christian Übl, hält in seiner Eröffnung fest: „Beim heurigen Mitarbeiter:innentag sind viele dabei, die schon von Anfang an Teil der Nationalpark-Familie sind. Jedes Jahr – auch heuer – kommen wieder viele neue Gesichter dazu und entwickeln damit die Nationalparks und die Idee der Zusammenarbeit Schritt für Schritt weiter!“

Neben den Fachvorträgen war die Ausstellung der Nationalparkwelten im Besucher:innenzentrum Mittersill für die Veranstaltung bis 21 Uhr geöffnet. Hier konnten die Nationalpark Mitarbeiter:innen in die Naturlandschaften des Nationalpark Hohe Tauern eintauchen und sogar an Orte und in Epochen und Bereiche reisen, die Menschen ansonsten verschlossen bleiben.
Nach dem offiziellen Teil des ersten Tages kamen auch das gesellige Beisammen-Sein bei gutem Essen und traditionell-moderner Musik nicht zu kurz.

Zwei Frauen besichtigen eine Ausstellung über Wasser
(c) NPHT Kreidl-Glück
Eine langgezogene festlich gedeckte Tafel
(c) NPHT Kreidl-Glück
Eine Gruppen von Personen sitzt an mehreren Tischen zusammen
(c) NPHT Kreidl-Glück
Eine Band in Lederhosen spielt auf traditionellen Instrumenten, davor tanzt ein Pärchen
(c) NPHT Kreidl-Glück
Eine Gruppe Personen in grüner Dienstkleidung macht gemeinsam ein Foto in einer Fotobox
(c) NPHT Kreidl-Glück
Sechs Männer und Frauen sitzen zusammen an einem gedeckten Tisch und stoßen mit Weingläsern an
(c) NPHT Kreidl-Glück
Eine Band in traditionellen Lederhosen spielt in einem hell erleuchteten Raum, davor tanzt ein Pärchen
(c) NPHT Kreidl-Glück
Eine Band spielt Musik, davor steht eine Gruppe Personen in einem Kreis und tanzt
(c) NPHT Kreidl-Glück

Nach einer kurzen Nacht standen den Teilnehmer:innen am zweiten Tag sieben Exkursionen zur Auswahl, bei denen sie verschiedene Bereiche des vielfältigen Nationalparks kennenlernen konnten. Die nötige Stärkung für die Exkursionen wurde freundlicherweise von Ja!Natürlich in Form von Lunchpaketen zur Verfügung gestellt. Von den beeindruckenden Krimmler Wasserfällen über die geologischen Besonderheiten des Tauernfensters inklusive Besuch des Schaubergwerks, den Smaragdweg im Habachtal, bis hin zur Moorlandschaft des Wasenmoos. Bei traumhaften Sonnenschein konnten die Nationalpark Mitarbeiter:innen sich selbst ein Bild von dem ältesten der österreichischen Nationalparks machen. Diese Erlebnisse machten die Vielfalt der Region unmittelbar erfahrbar und stärkten den gemeinsamen Auftrag, das Naturerbe Österreichs für kommende Generationen zu bewahren.

Personen stellen sich in einer Reihe auf, um ihre Lunchpakete zu bekommen
(c) Eder
Vor einem Wasserfall ist eine Gruppe von Personen zu sehen
(c) Holleis
Ein Fluss stürzt über zwei Fallstufen einen Wasserfall hinab
(c) Holleis
Blick auf einen sonnenbeschienenen Berggipfel
(c) Drabits
Eine Gruppe von Personen steht auf einem Hang zusammen und blickt ins Tal
(c) Drabits
Ein Bach schlängelt sich zwischen Nadelbäumen ins Tal
(c) Drabits
Ein Mann in grüner Uniform steht in einem Bergwerksstollen und beleuchtet mit einer Taschenlampe den Stein
(c) Rosenberger
Verschiedene Gesteinsschichten sind zu sehen
(c) Rosenberger
Blick in einen Bergwerksstollen
(c) Rosenberger

 
 

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