Kleinste Fläche,
größte Artenvielfalt.
3 % von Österreich
100 % Naturschutz
Die österreichischen Nationalparks machen nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtfläche des ganzen Landes aus, sind aber der absolute Hotspot für unsere heimische Tier-, Pilz- und Pflanzenwelt.
Das Geheimnis dahinter nennt sich Prozessschutz. Und das Prinzip ist ganz einfach: Es bedeutet, dass in den österreichischen Nationalparks die Natur auf mindestens 75 % der Fläche komplett sich selbst überlassen wird – ganz ohne den Eingriff des Menschen. Genau dieses Prinzip entspricht den internationalen Kriterien der Weltnaturschutzunion (IUCN – International Union for Conservation of Nature and Natural Resources): Alle österreichischen Nationalparks sind als Schutzgebiete der Kategorie II anerkannt. Ihr oberstes Ziel ist es, die Biodiversität, natürliche Prozesse und ökologische Zusammenhänge dauerhaft zu bewahren. Durch das Zulassen der natürlichen Abläufe der Natur, wie zum Beispiel durch das Altern und Absterben von Bäumen, entstehen so neue Lebensräume für seltene Tiere, Pflanzen und Pilze. Was simpel klingt, ist für unzählige Arten die letzte Rettung.
… aller heimischen Säugetierarten
leben in Österreichs Nationalparks.
… aller heimischen Wirbeltierarten
leben in den österreichischen Nationalparks.
Viel Artenvielfalt,
viel Wissenswertes.
Wusstest du, dass?
Nationalparks sind die ultimativen Hidden Gems. Sie stecken voller Storys, die kaum jemand auf dem Schirm hat: Von Arten, die nach dem Verschwinden plötzlich wieder auftauchen, bis hin zu echten Unikaten, die es nirgendwo sonst auf diesem Planeten gibt.
Hier kommen 5 Fun Facts, die du garantiert noch nicht wusstest!
Der einzige Franzi weltweit
Der Tausendfüßler Dimastosternum franzi gilt als Endemit – eine Tierart, die weltweit nur in einem geografisch strikt abgegrenzten Gebiet vorkommt: So wie unser Franzi, den es weltweit nur im Nationalpark Hohe Tauern gibt.
Unter uns die ganze Welt
Der größte Teil eines Pilzes befindet sich unter der Erde. Daher konnten bei der Entnahme von Bodenproben in den österreichischen Nationalparks insgesamt 15.695 genetisch unterschiedliche Pilzeinheiten entdeckt werden.
Kleinste Fläche, größte Pflanzenvielfalt
Mit nur 0,016 % der Fläche von ganz Österreich ist der Nationalpark Thayatal der kleinste der österreichischen Nationalparks. Trotzdem beheimatet er insgesamt 29,4 % der heimischen Pflanzenarten.
Welcome Back
Artenvielvielfalt
Mehr als eine Idee.
Österreichs Nationalparks
Ein Nationalpark ist viel mehr als ein geschütztes Stück Natur. International anerkannte Kriterien legen fest, wie viel Fläche wirklich unberührt bleiben muss und welche Aufgaben ein Nationalpark erfüllen soll, von Forschung bis Bildung. Genau das steckt hinter den Zahlen, die du gerade gesehen hast: klare Regeln, die dafür sorgen, dass die Natur einfach Natur sein kann.
Was ist ein Nationalpark?
Als international anerkannte Schutzgebiete zählen Nationalparks zu den ökologisch wertvollsten Naturräumen eines Landes. Naturschutz und Arterhalt genießen hier oberste Priorität und sorgen für eine weitgehend ungestörte Entfaltung der charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt. Hier darf Natur ganz Natur sein. Denn der Verzicht auf jede wirtschaftliche Nutzung auf mindestens 75 % der Fläche ist Voraussetzung für die Errichtung eines Nationalparks.
In ihrem Anspruch, Unberührtes erfahrbar zu machen, sind Nationalparks außerdem kostbare Erholungs-, Bildungs- und Forschungsräume.

