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Was haben der Nationalpark Donau-Auen und Coca-Cola gemeinsam?

 
(Orth an der Donau, 29.9.2009) Bei dem Nationalpark Donau-Auen und Coca-Cola würde man auf den ersten Blick vermutlich kaum Gemeinsamkeiten vermuten. Tatsache ist jedoch, dass Coca-Cola nahezu 50 MitarbeiterInnen aus Management und Administration einen Tag lang unentgeltlich dem Nationalpark mit deren Arbeitskraft zur Verfügung stellt.
 

Am 28. September war es soweit und fast 50 MitarbeiterInnen von Coca-Cola Österreich und dem lokalen Abfüllpartner Coca-Cola Hellenic wurden mit einem Autobus in den Nationalpark gebracht. Auf der Fahrt gab es bereits eine fachkundige Einschulung zum Thema Nationalpark. Es wurden die Besonderheiten und vor allem die Naturschutzprojekte der Donau-Auen erläutert.
 
Eines der Hauptprojekte des Nationalpark Donau-Auen in den letzten Jahren und auch in den kommenden Jahren ist die Gewässervernetzung sowie der Uferrückbau der Donau. Dadurch sollen die Wasserversorgung der Au verbessert und die Entstehung natürlicher Flussufer gefördert werden. Diese Maßnahmen werden gemeinsam mit der für die Wasserstrasse Donau zuständigen viadonau umgesetzt.
 
Mitte der 90er Jahre wurde mit den ersten Gewässervernetzungsmaßnahmen – dem Bau von Einströmöffnungen und der Entfernung von Querbauwerken im Gewässer – begonnen. In den folgenden Jahren haben sich bereits die ersten positiven Auswirkungen – die Ausbildung einer dynamischen Flusslandschaft - gezeigt.
 
Ein paar Jahre später wurde an mittlerweile zwei Stellen im Nationalpark das hart verbaute und regulierte Donauufer wieder zurückgebaut. Es wurden die Blocksteinsicherungen entfernt und damit dem Fluss wieder die Möglichkeit gegeben ein natürliches Ufer zu bilden. Für Fauna und Flora der Au war dies ein enorm wichtiger Schritt. Auf den sich bildenden Schotterbänken siedelten sich bald Kiesbrüter an und auch der prächtige Eisvogel findet wieder angerissene Steilufer, in die er seine Bruthöhlen schlagen kann.
 
In diesem Bereich war auch die tatkräftige Unterstützung der Coca-Cola Mannschaft gefragt. Gegenüber Hainburg wurde nämlich im Jahr 2005/ 06 die Ufersicherung rückgebaut und dabei der Blockwurf großflächig entfernt. Die Donau hat diese Uferabschnitte mittlerweile in eindrucksvolle natürliche Flussufer umgestaltet. Bei der Steinentfernung übersehene Blocksteine und durch die seitliche Überformung der Ufer freigelegte Steinnester wurden nunmehr durch MitarbeiterInnen von Coca-Cola abtransportiert. Dabei war mühsame Handarbeit erforderlich, da diese verstreuten Blocksteine nicht mehr maschinell entfernt werden können.
 
Dr. Christian Baumgartner, Bereichseiter Natur und Wissenschaft im Nationalpark Donau-Auen, auch vor Ort und tatkräftig im Einsatz, freut sich über den ehrenamtlichen Dienst an der Natur: „Wir sind sehr dankbar, dass immer wieder große Unternehmen aus der Wirtschaft ihre Unterstützung anbieten und sozusagen Arbeitstage bei uns organisieren. Die Teilnahme ehrenamtlicher Helfer ist für die Umsetzung spezieller Maßnahmen im Naturschutz mittlerweile eine unentbehrliche Hilfe für den Nationalpark Donau-Auen geworden.“
 
 
Fotos: Baumgartner, Jana Madzigon +43 664 1965013. Die Veröffentlichung ist unter Nennung des Fotografen und in Zusammenhang mit Berichten über den Nationalpark Donau-Auen honorarfrei. 
  
Rückfragen richten Sie bitte an:
 
Nationalpark Donau-Auen GmbH
Bettina Schuckert
Tel.: 02212/ 3450-16
Mobil: 0676/ 84 223 553
b.schuckert@donauauen.at  
 
oder
 
Coca-Cola Österreich
Philipp Bodzenta
Tel.: 01/66717-2342
pbodzenta@eur.ko.com
 
 
 
Baumgartner
Jana Madzigon
Jana Madzigon

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29.09.2009,